Doppelwaschtisch, Badplanung, Danhaus, Hauptsache Haus

Badplanung – einmal mit Profis!

Unsere Badplanung steht endlich – das war ein recht langer Weg bis hier hin 🙂  und zwischendurch haben wir uns wirklich gefragt, ob denn eignetlich niemand professionelle Ideen zum Thema hat…

Für das Badezimmer hatten wir uns eigentlich beim Planunngstermin mit dem Architekten von der npg Anregungen erhofft – die dann nicht kamen, denn der sah das so gar nicht als seinen Job an. Anschließend haben wir selbst überlegt, Zeichnungen erstellt und Wanne, Waschbecken und Bidets hin und her geschoben.

Dabei reifte zuerst der Entschluss, dass aus einem Waschbeken zwei werden sollten. Wir haben uns hier selbst beobachtet, und entgegen aller Anmerkungen der Profis um uns herum, dass man das nicht brauche, stehen wir uns wirklich JEDEN Abend hier gegenseitig im Weg. Wir nehmen es mit Humor, aber das soll sich bitte ändern.

Nach dem selbst schieben hatten wir dann also zwei Waschbecken, die zurückversetzte und von drei Seiten gemauerte Dusche, die man im Grundriss wiederfindet, und eine schräg stehende Wanne. Im ersten Gespräch mit unserem Fliesenlegerempfahl dieser uns, die Wanne grade zu stellen – und wir lernten von ihm: „Flickewerk sieht eben auch schnell wie Flickwerk aus.“ Ok, gemerkt. Also, wenn möglich die Badewanne grade. Ist einfacher zu planen. Außerdem erklärte er uns, dass man möglichst wenig „Stufen“ in die Abmauerungen bringen sollte, da Stufen in Ablagen einen Raum kleiner machen. Ok. Mal sehen.

Danhaus hat uns dann zur Sanitär-Bemusterung zur Firma Hempelmann in Langenhagen geschickt. Dort wurden wir wirklich toll beraten. So wurde aus unserem geplanten Doppelwaschtisch zwei Einzelne Waschtische mit Unterschränken, darum herum wird es eine über die gesamte Nische reichende Platte geben – aus Holz oder auch Naturstein, hier sind wir noch nicht entschieden.

Viel wichtiger war aber: Man riet uns, doch kein Bidet einzuplanen. Ich wollte aber auf den Komfort nicht verzichten, daher empfahl uns der Berater, anstatt dessen einen Wasseranschluss mit einer kleinen Handbrause neben die Toilette legen zu lassen. Und genau das werden wir jetzt auch tun. Das bringt großen Platzgewinn für die Wanne, den wir jetzt auch entsprechend nutzen, um der Wanne ihren eigenen Bereich zu geben.

Die Beratung war toll, wir hatten wirklich den Eindruck bei Profis gelandet zu sein. Und zu guter letzt gab es noch eine Beratung mit unseren Freunden per WhatsApp  –  vielen Dank an euch für die Anregungen aus dieser Runde, das hat Spaß gemacht!

Und so soll es dann aussehen:

Wir sind ziemlich zufrieden mit der jetzt angedachten Aufteilung. Einzige Unsicherheit bleibt, wie wir den Wanneneinlauf anbringen werden. Ich wollte gerne ein etwa 40cm breites zusätzliches Podest auf der hinteren Wannenablage, ziemlich mittig, daran eine Aufputzarmatur. Das sorgt aber für Stufen, und wir haben gelernt, dass man diese vermeiden sollte. Anstatt dessen könnte man die gesamte hintere Ablage um ca. 20cm nach oben ziehen – hier habe ich zweifel, weil ich es schön fände, nicht gleiche eine Wand am Wannenrand zu haben… wirkt irgendwie beengter. Es gäbe auch noch Armaturen, die auf der Ablage stehen könnten, die sind aber deutlich teurer… Diese Antwort bleiben wir noch schuldig und sehen uns das ganze dann an, wenn der Raum einmal gebaut ist.

Für Tipps sind wir aber gerne offen 🙂

Das Bad soll den bereits gezeigten dunklen Holzoptikboden bekommen und weiße Wandfliesen in Holzstruktur. Wie die Ablagen gestaltet werden wissen wir noch nicht genau.

Aber am Modell sieht es gut aus. Und: ENDLICH wieder eine Badewanne… wir leben hier ohne, und sie fehlt uns gerade nach nass-kalten Hundespaziergängen schon sehr.

 

Ganz nebenbei sind auch noch zwei Entscheidungen getroffen: Wir werden weder die Fliesen noch Sanitär über Danhaus machen lassen. Lediglich zur bessern Koordination werden die Unterputzanlagen von der von Danhaus beauftragten Installateurfirma mitgemacht werden – wer auch immer das dann sein wird.

9 Gedanken zu „Badplanung – einmal mit Profis!

  1. Hallo Kathrin,

    hier noch ein Tipp, der uns sehr geholfen hätte: versucht möglichst im Vorfeld die Positionen der Sanitäranlagen und vor allem von Steckdosen im Badezimmer mit Danhaus zu klären. Fast alle Abflüsse, Zuläufe und Steckdosen weiche ca. 10-20cm von „unserem“ Plan ab. Der Grund ist logisch und ersichtlich, wenn man es weiß: Die Wandteile haben Balken, und diese Balken sind manchmal einfach im Weg. Bei uns hat sich das ganze nochmal ein paar Tage vor Produktion dadurch geändert, da es eine geänderte Statik gab. inzwischen konnten wir dank engagiertem Bauleiter fast alles zu unseren Wünschen anpassen, aber der Weg dahin war anstrengend. Dass es hier ggf. nicht so „rund“ laufen wird, auch wenn Ihr das im Vorfeld minutiös geplant habt, solltet ihr im Hinterkopf behalten. Das Problem ist wohl immer bei Holzständerbauweise, dass es Balken und Ständer in den Wänden gibt.

    In diesem Sinne, starke Nerven!

    Viele Grüße,
    Andreas

    • Hallo Andreas,

      danke nochmal für den Hinweis. Ich hatte bei euch gelesen, dass das Probleme gab, aber mir ist nicht ganz klar, wodurch das entstanden ist. Ist das ganze dann in den Ausführungsplänen anders gewesen, als es sein sollte, oder war es da noch richtig? Wir haben bisher nicht einmal die Vorplanung erhalten, und wissen daher gar nicht, wie das im Plan von Danhaus sein wird. Bisher wollte Danhaus noch gar nicht genau wissen, wie wir das Bad jetzt haben wollen. Irgendwie dachte ich auch, dass man das eher mit der Installationsfirma absprechen muss, bei Danhaus scheint das niemanden so richtig zu interessieren.
      Aber wann auch immer wir das dann festlegen müssen – wir werden da gut drauf achten und lieber alles einmal mehr ansprechen!
      Dass es nicht nur um Sanitär sondern auch um die Steckdosen ging, bei euch, das war mir nicht so klar. wie kommen die denn mit den Kabeln sonst an den Balken vorbei?
      Ich glaube, wir müssen uns doch langsam mal klar werden, wohin die Steckdosen sollen…

      Ihr habt jetzt schon so viel geschafft – für den Rest ganz gutes Gelingen!!!
      Und gutes Lüften…

      • Hoi,

        irgendwie habt ihr mit eurer Planung kein Glück. Bei uns hatte Grundriss und Badplanung unsere Verkäuferin bei Danhaus mit übernommen.
        Damit waren wir bisher sehr zufrieden, sie ist ziemlich bemüht, und wir haben teilweise auch schon noch bis 22 Uhr telefoniert und oder waren vor Ort im Musterhaus…

        Eure Badplanung finde ich recht cool. Allerdings wäre mir ’ne Toilette unter der Dachschräge viel zu niedrig. Da könnte ich weder business drauf machen, noch aufstehen.
        Viel viel Abstand ist denn von der Toilettenmitte bis zur Dachschräge?

        Weiterhin gutes gelingen!

        • Also, unser Verkäufer hat sich wirklich sehr viel Zeit und Mühe mit uns gemacht, auch zu wirklich unüblichen Geshäftszeiten – aber ein Badplaner ist er eben auch nicht, deshalb brauchten wir dafür schon noch ein paar Profis 😉
          Wir sind mit dem Ergebnis jetzt auch ganz schön zufrieden.
          Die Schräge ist am hinteren Ende der Toilette 1,32m hoch, am vorderen 1,84m. Das sollte selbst für den wirklich großen Bauherren hier ausreichen. Man bleibt ja auch nicht direkt am Toilettenrand stehen.

          Viele Grüße
          Kathrin

  2. Hallo Ihr beiden, tolle Lösung mit der Toilette. Besonders gefällt mir, dass man zum einen eine Nischenlösung für die Toilette hat, jedoch keine raumverzehrende Trennwand vorfindet noch frei im Raum darauf sitzen muss. So bleibt Platz und die Ablage bietet vor allem der schöneren Hälfte im Haus viele Möglichkeiten das Bad dekorativ zu gestalten.

  3. Das sieht wirklich super aus! Die Lösung mit der Toilette finde ich auch toll. Wir befinden uns gerade mitten in der Badplanung, da sind solche Tipps echt hilfreich! Viele Grüße

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