Buddeln was das Zeug hält

Am Montag Morgen um halb neun haben wir uns mit unserem Tiefbauer von der Firma Dreier, mit Herrn Göllner für die Bodenplatte und dem Vermesser auf der Baustelle getroffen. Ein bisschen hat sich das ganze angefühlt, wie auf einem türkischen Basar, als die drei aushandeln wollten, wer wann welche Arbeit macht. Wir waren an dieser Stelle Herrn Göllner wirklich dankbar, dass er das so in die Hand genommen hat. Bodenplatte kommen werden. Die Bauleitung von Danhaus scheint hiermit jedenfalls gar nichts zu tun zu haben.

 

Am Dienstag begann Herr Dreier dann sofort mit seinem Werk. Schon während der Grobeinmessung am Montag war uns unangenehm klar geworden, dass es hier um wesentlich mehr Erdbewegungen geht, als bisher gedacht. Der Punkt ist: Die Straße vor unserem Grundstück liegt ein Stück höher. Die Oberkante des Fertigen Fußbodens (OFF) soll aber mindestens auf Straßenniveau liegen, das war von allen Seiten immer so kommuniziert und klar. Dafür wird zunächst die Baugrube ausgekoffert, dann mit Sand oder wie bei uns Recyclingmaterial wieder angefüllt, bis die Höhe erreicht ist, und letztendlich alles festgeklopft. Bei uns ist es ca. ein halber Meter, der angefüllt werden muss.

Am Dienstag Mittag erreichte uns dann bereits die zweite Hiobs-Botschaft: Der große LKW, der die erste Ladung Recycling-Material bringen will, kommt einfach nicht durch die Straße und so zum Grundstück, dass er auch ausladen kann. Es wird ein neuer LKW bestellt, einer mit Anhänger zwar, aber dieser kann seitlich ausladen, so dass er nicht auch noch rangieren muss. Trotzdem war es ganz schön knapp, weil natürlich auch in unserer kleinen Sackgasse noch Autos am Wendekreis parkten, wie jeden Tag. Am Ende hat es aber geklappt – mit sehr viel gutem Augenmaß und vorsichtigem Hin und Her des Fahrers. Bis Donnerstag Abend sollten noch mehrere solcher LKWs (wir wissen von mindestens fünf) ihre Ladung auf unsere Baustelle ablassen.

Herr Dreier, der meist als One-Man-Show arbeitete, verteilte das Material unermüdlich weiter, so dass nach und nach der Höhenunterschied zur Straße ausgeglichen wurde. Aufgrund der deutlich größeren Menge an notwendigen Auffüllungen dauerte aber auch alles nochmal länger als geplant, so dass der Zeitplan bis zur Bodenplatte schon eng wurde.

Dienstag Abend konnte ich leider selbst nicht auf der Baustelle sein. Aber Andreas hatte alles im Griff. Und unser Nachbar hat einige Fotos gemacht, die einen super Eindruck der Baustelle vermitteln  (vielen Dank dafür!). Zu diesem Zeitpunkt war die Baugrube augekoffert und die Baustraße bereits wieder aufgeschüttet und befestigt.

Am Mittwoch Nachmittag haben wir uns noch einmal mit Herrn Dreier auf der Baustelle getroffen. Wir haben uns entschieden nicht nur die Einfahrt = Baustraße befestigen zu lassen, sondern auch gleich die Terrassen sowie den Platz für unsere spätere Gartenhütte. Außerdem soll der große Erdhaufen gleich auf dem Grundstück eingebaut werden, so dass sich alles über den Winter setzen kann, bevor wir den Garten anlegen. das verursacht zwar noch einmal Mehrkosten, aber wenn extra dafür noch einmal der Bagger kommen müsste bzw. Material angeliefert werden müsste, würde es teurer werden.

Die Geländeoberkante befindet sich jetzt 39cm unterhalb unseres späteren Fußbodens. Und die Streifenfundamente können kommen.

Hier noch ein paar Eindrücke vom späteren Verlauf der Arbeiten:

 

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