Wir haben heute den Rücktritt vom Rücktrittsrecht für unseren Werksvertrag unterschrieben.

Das Planungsgespräch mit Architekt – endlich gehts los!

Eigentlich haben wir es ja immernoch nicht richtig begriffen, aber es ist tatsächlich Realität. Wir haben unsere Finanzierung und können weitermachen. Am Samstag Vormittag, als wir gerade zu unserem ziemlich flott organisierten Planungsgespräch mit dem von Danhaus bestellten Architekten Herrn K. im Musterhaus aufbrechen wollten, waren doch tatsächlich schon unsere Verträge von der Bank im Postkasten.

Wir haben es also jetzt schwarz auf weiß, allerdings ist am Samstag dann noch so viel an Infos auf uns eingeprasselt, dass wir wohl noch ein paar Tage brauchen werden, um all das vollständig zu verdauen.

Das heißt auch: Ich kann jedem nur empfehlen, sich auf das Planungsgespräch gut vorzubereiten. Anfangs waren wir wirklich völlig erschlagen. Herr K. hat uns gleich zu Beginn wirklich viel an Input über den weiteren Ablauf unseres Bauvorhabens gegeben – in wenigen Minuten vom Stand heute bis zur Bauabnahme. Das ging so unvermittelt los, dass ich hab erst nach kurzer Zeit begriffen habe, dass ich das alles besser notieren sollte.

Die Take-Home-Message bezog sich auf unsere nächsten Aufgaben:

  • Beauftragen eines Vermessungsingenieurs, um einen Lageplan mit Höhenpunkten vom Grundstück machen zu lassen. Dies sollte ein öffentlich bestellter Vermesser sein, da es dort scheinbar weitgehend einheitliche Gebühren gibt. Und das sollte so schnell wie möglich passieren, da sonst die Zeichnungen nicht erstellt werden können. Später wird der Vermesser dann noch die Feineinmessung der Bodenplatte und die Endeinmessung des Hauses machen.
  • Beauftragung eines Bodengutachtens. Dies hat etwas mehr Zeit, sollte aber auch mögl. in den nächsten 2-3 Wochen passieren

Außerdem müssen wir dazu, weil uns das Grundstück ja noch nicht gehört, auch noch eine Vollmacht für all das sowie für das Einreichen des Bauantrages vom Verkäufer besorgen. Nicht zu vergessen den Notartermin möglichst schnell hinter uns bringen.

Ja… schon so klingt es ziemlich viel, aber da waren noch eine Menge Kleinigkeiten außen rum.

Und vor allem haben wir ja auch über den Grundriss gesprochen. Auch hier war ich ziemlich froh, dass ich mich schon viel selbst damit beschäftigt hatte, denn insgesamt blieb Herr K. da nach meinem Empfinden ziemlich inaktiv. Wir wissen jetzt eine Menge über DIN-Normen, die bei der Planung eines Grundrisses so beachtet werden müssen, aber alles andere war eher nicht so weltbewegend. Wir hatten uns vor allem Ideen zur Badplanung erhofft, auch die blieben bisher leider aus.

Fürs erste haben wir nicht so wirklich viel geändert, an der Raumaufteilung. Wir warten jetzt erstmal, bis wir die Pläne bekommen. Danach müssen wir dann mal sehen, was noch zu machen ist. Die Pläne wird eine andere Mitarbeiterin im Architekturbüro zeichnen, nicht Herr K. selbst. Vielleicht ist es ja dann auch deren Job, sich etwas mehr einzubringen.

 

Im Anschluss haben wir uns noch ne ganze Zeit im Musterhaus aufgehalten, und unserem Herrn H. dort Löcher in den Bauch gefragt. Vor allem zum Thema Bodenbeläge – denn wir wollen ja gerne das gesamte Untergeschoss gefliest haben, im Standardumfang sind nur ca. 35 der 80m² enthalten, außerdem müssten wir Aufpreis für das Verlegen großer Fliesen bezahlen – denn nur 30x30cm wollen wir nicht.

Deshalb werden wir uns Angebote vom hiesigen Fliesenhandel einholen und dieses Gewerk voraussichtlich extern vergeben – von Danhaus bekommen wir dann eine Gutschrift. Die selbe Überlegung haben wir bzgl. der Sanitärausstattung.

 

Fazit: In den nächsten paar Wochen kommt richtig viel Arbeit auf uns zu. Im Verhältnis zum vielen Warten zu vor ist das ein echter Fortschritt. Gedanklich muss sich alles noch ein wenig sortieren, denn es war echt viel, für einen Tag.

Nach 4 Stunden haben wir zufrieden und müde das Musterhaus wieder verlassen. Und unseren Danhaus-Sekt getrunken – denn den Rücktritt von unserem Rücktrittsrecht haben wir auch unterschrieben – und kommen damit nun völlig endgültig nicht mehr raus aus der Nummer 🙂

 

Prost!

 

3 Gedanken zu „Das Planungsgespräch mit Architekt – endlich gehts los!

  1. Den Grundriss selbst haben wir in der ersten Verison mit unserem Verkaufsberater erstellt. Dazu haben wir zwei, drei Termine wahrgenommen. Die Danhaus Verkaufsberater haben wolh eine Software mit derer sie die Plane anfertigen können. Wir haben den Katalog von Danhaus genommen und die verschiedenen Grundrisse auf Pasenbrotpapier gemalt, Wände verschoben etc. (http://www.hus23.de/2014/04/pausenbrotpapier/) damit sind wir dann wieder zum Verkaufsberater, der den groben Plan dann angefertigt hatte. Der Vorteil: Wir wussten die Kosten schon ziemlich genau, Wände, Türen etc. Als wir damit zufrieden waren, gingen die Pläne erst an Danhaus. Von dort haben wir dann die erste Entwurfszeichnung erhalten, die nach einer Korrektur erst an die Fa. Kadesch weitergegeben wurde. Dort ging es eigentlich nur noch darum das Feintuning (Dicke der Wände, Rohre etc.) abzustimmen, die Positionierung der Sanitärausstattung haben wie schon beim ersten Entwurf mitgeliefert, daher kamen wir mit einem einzigen Entwurf (ich glaube bis drei Versionen sind frei) auskamen. Hat zwar alles etwas länger gedauert, da wir einige Termin wahrnehmen mussten, aber die Zusammenarbeit mit der Fa. Kadesch war dann absolut reibungslos – und das obwohl wir einige Extrawünsche hatten…

    • Ja, ich glaube das ist auch wirklich die beste Taktik. Wir waren mit dem ersten Grundriss und kleinen Änderungen daran eigentlich auch ziemlich zufrieden. Allerdings hatten wir irgendwie aus den ersten Gesprächen vor 6 Monaten mitgenommen, dass alle weitere Abstimmung dann mit dem Architekten geschehen würde, was jetzt ja nicht so ist.
      Wir werden jetzt ja gezeichnete Pläne bekommen, diese dann noch einmal überarbeiten – auch mit den Änderungen, die wir jetzt selbst noch erarbeitet haben. Auch das bewegt sich im Grunde eher im Bereich von Kleinigkeiten.
      Allerdings hätte ich gerne vorher gewusst, dass das so läuft, dann hätten wir wahrscheinlich auch, wie ihr, vorher noch mehr überlegt.
      Letztendlich sind wir so ja auch zufrieden, der andere Weg wäre aber etwas weniger unruhig gewesen 🙂

      Am Ende bleibt mir nur das leidige Problem, eine Küche zu planen, die mir gefällt und die dabei noch praktisch ist… 🙁

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: