Grundriss Danhaus Sonnholm Planung

Der Weg zum Bauantrag….

… ist steinig und schwer…

Die ersten Entwurfszeichnungen waren ja bereits vier Tage nach dem Planungsgespräch bei uns. Sie wirkten wie eine gute Grundlage. Das Bad war noch zu langweilig, da hatten wir aber in der Zwischenzeit mit Hilfe meines Planungsprogrammes und eines Fliesenstudios schon selbst bessere Ideen entwickelt. Hierzu konnte ich also unsere Vorstellung dann genau an die Zeichnerin weiterleiten.

Allerdings befand sich der Kamin für den Ofen noch immer an der falschen Stelle. Wir hatten dem Architekten bereits gesagt, dass er dort nicht bleiben kann, sondern dort eingeplant werden soll, wo er auch im Musterhaus in Hannover steht. Ich habe also die Versetzung des Kamins ebenfalls an die Zeichnerin zurückgemeldet, genauso wie die Tatsache, dass der HWR etwas mehr Stellfläche bereitstellen muss.

Die Zeichnerin teilte mir dann letzten Montag mit, sie könne alle Maße wie von uns gewünscht auch einarbeiten. Am Mittwoch war dann der 2. Entwurf bei uns – und wir waren völlig entsetzt.

Zum einen hatte sie noch eine Bauforschrift aufgetan, die ihr anscheinend zuvor nicht bekannt war, und nach der unser Rettungsfenster noch größer werden muss. Dadurch sind die Fenster oben NOCH größer geworden (sie mussten wegen vorher nicht berücksichtigter Belichtungsflächen sowieso bereits vergrößert werden). Und durch den Größenzuwachs haben sie sich auch verschoben, aus Symmetriegründen dann auch im EG, was irgendwie alles schon ziemlich durcheinander bringt. Und weil das noch nicht genug ist, teilte uns die Zeichnerin mit, dass der Kamin nicht an die gewünschte Stelle verschoben werden kann. Er ist damit im zweiten Entwurf immernoch an der falschen Wand – unverändert.

Wir haben uns darüber wirklich geärgert. Erstens hätte ihr diese Bauvorschrift doch von Anfang an klar sein müssen, schließlich steht sie im selben Paragraphen wie die nötige Belichtungsfläche. Zweitens fanden wir es schon ungünstig, dass sie zurückmeldet, sie könne alle Wünsche einarbeiten und der Kamin dann bleibt wo er ist – mit der Argumentation, dass er min. 30cm Abstand von dem im EG sichtbaren Holzbalken haben müsse, und das sei an der gewünschten Stelle nicht möglich. (wie jetzt, der steht doch im Musterhaus auch an der Stelle …??) Drittens war im HWR kaum mehr Platz, auch die Veränderungen hier wären wirklich eine Absprache wert gewesen, genau wie die Tatsache, dass die von uns gewünschte Verbreiterung der Türen eben an manchen Stellen nur sinnfrei möglich ist – hat sie aber einfach gemacht. Und Viertens haben wir laut Vertrag nur drei Zeichnungen frei. Das war die zweite, an der deutlich mehr Änderungen nötig werden als an der ersten. Wie soll das denn klappen?

Ein Telefonat mit Herrn H. am nächsten Tag ergab, dass der Kamin im Musterhaus nur eine Attrappe ist. Leider war uns gesagt worden, dass es kein Problem sei, ihn genau so zu installieren, und auch der Architekt hatte hier nichts eingewendet. Schöner Mist. Auch die anderen Themen habe ich noch einmal mit Herrn H. besprochen, er versprach sich an die Zeichnerin zu wenden, das mit ihr noch einmal zu klären. Wir sollten möglichst noch am gleichen Tag neue Entwürfe per Mail bekommen. Und das vertragliche Limit auf drei Zeichnungen sei nicht so eng zu sehen, wir würden da keine Rechnung bekommen. Wir waren also erstmal wieder ruhiger.

Gestern habe ich dann gegen Mittag noch einmal bei der Zeichnerin angerufen – sie hatte gedacht, sie will noch eine warten, bis der Vermesser da war, hatte nicht vor uns etwas per Mail zu schicken. Das wollte sie dann aber doch tun – ist aber nicht passiert.

Also, die Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro funktioniert aus unserer Sicht noch nicht so richtig klasse. Wir hoffen möglichst schnell auf einen neuen Entwurf, der so auch vermutlich noch nicht wird bleiben können. Als Rettungsfenster lassen wir jetzt eine Tür auf der anderen (unsymmetrischen) Hausseite einbauen, dadurch können die anderen Fenster alle zurück an ihre ursprüngliche Position. Für den Kamin ist noch keine wirklich gute Lösung gefunden, mal sehen, was der neue Entwurf bringt. Es ist also ziemlich viel auf einmal unklar geworden. So war das nicht geplant.

Und der Bauantrag scheint noch Meilen entfernt….

Und bis dahin planen Andreas und ich eben noch ein bisschen selbst…

7 Gedanken zu „Der Weg zum Bauantrag….

  1. Mensch, da habt Ihr aber Pech. Bei uns verlief das alles reibungslos. Alle Änderungen (4 Mal hin und her!) an den Plänen waren noch im 1. Entwurf. Das mit der Ofen-Attrappe ist bei uns so ähnlich gewesen, aber da muss man sagen: unserer Verkaufsberaterin hat uns dahingehend im Vorfeld perfekt beraten. Auch was die möglichen Positionen des Kamins angeht. Wir drücken Euch die Daumen, dass das noch alles klappt, wie Ihr es Euch vorstellt.

    Viele Grüße,
    Andreas

    • Ja, das ist recht ärgerlich, aber die Bemühungen bei Danhaus bzw. unserem Verkaufsberater waren groß, das wieder in Griff zu bekommen – und es hat auch ziemlich gut geklappt. Irgendwie isses immer so, dass wir uns am Ende dort echt gut aufgehoben fühlen. Das mit dem Kamin hätte ich aber wirklich gerne vorher gewusst – auch wenn sich auch hierfür jetzt eine Lösung gefunden hat.
      Das viele emotionale Auf und Ab beim Hausbauen find ich echt anstrengend…
      LG
      Kathrin

      • Hallo Kathrin,

        ich wünsche Euch noch Nerven aus Drahtseil. Das wird (leider) nicht besser, auch bei uns überholen sich die Ereignisse gerade nahezu im Stundentakt. Aber auch wenn es einem nicht so erscheint, die beteiligten Firmen machen das jeden Tag, und die wissen was sie tun. Der Vorteil bei Danhaus ist wohl tatsächlich, dass die Subunternehmener Hand in Hand arbeiten. Um vieles müssen wir uns gar nicht kümmern, auch wenn es im ersten Moment so aussieht. Das größte Problem ist wohl, dass man als Bauherr(in) einfach das ganze Prozedere dahinter nicht kennt und versteht. Beim nächsten Haus gehen wir wesentlich entspannter an die Sache 😉

        Viele Grüße und auch weiterhin viel Ausdauer und Kraft!
        Andreas

        • Hallo Andreas,

          ich habe schon gelesen, bei euch ist es grade sehr spannend! Es ist wirklich ein komisches Gefühl, wenn man nicht so richtig weiß, was eigentlich alles organisiert werden muss. Ständig kommt das Gefühl auf, über etwas nicht gut informiert zu sein oder etwas vergessen zu haben. Aber ich glaube du hast recht, die Firmen kommunizieren gut miteinander, und von Danhaus Seite ist glaube ich auch immer wieder alles im Griff. Wahrscheinlich macht man sich eher zu viel Sorgen um alles.

          Aber bei dem was du bei euch schreibst, hab ich mich schon gefragt, wie man das zeitlich überhaupt mit normalen Arbeitszeiten koordiniert…
          LG
          Kathrin

  2. Yo, ihr mit-Bauherren,

    vom Architektenbüro aus Potsdamm hieß es gestern, dass angeblich die Baugenehmigung von unserem Danhaus Stockholm nicht mehr lange auf sich warten lässt.

    Wir möchten ja das Stockholm bauen. Danhaus hat hier aber scheinbar nicht geprüft, ob nicht schon alleine die Standardgrundrisse vom Stockholm auf unser Grundstück passen.

    Haben uns also dafür entschieden eine Freistellung von der nicht passenden GFZ beim Bauamt einreichen zu lassen. Die Alternative wäre wohl gewesen das Haus zu verkleinern und damit neu zu planen.
    Daher gab es nach Erhalt der Rechner für die Bauanträge ein Einschreiben an Danhaus, dass wir uns ja auf deren Einschätzung verlassen mussten, die aber wohl ganz klar vergeigt wurde.
    Bei der Überweisung der Rechnung haben wir uns dann auf „Vorbehaltlich unseres Schreibens vom…“ bezogen. Zwischen Einschreiben und Überweisung lagen 10 Tage, ohne Reaktion von Danhaus.
    Erst nach der Überweisung gab es eine Rückmeldung.

    Warum machen wir das überhaupt?
    Wir kennen wen, die versuchen grade zu bauen und sind auch auf eine Freistellung der GFZ angewiesen. Auch, weil der Bauträger das nicht vor dem Bauantrag grob geprüft hat. Die hätten die Freistellung bekommen, aber ein Nachbar hat widersprochen.
    Also prügelt man sich mit den Nachbarn und dem Bauträger (hier: nicht Danhaus) nun vor Gericht.
    In der Zwischenzeit laufen deren Bereitstellungsfreie Kreditlaufzeiten aus, sprich die Verzögerung wird etwas ins Geld gehen.

    Mal sehen, wie es weitergeht. Grundlegen abgesichert haben wir uns ja erstmal, wollen mal hoffen, das da nicht auch ein Rechtsstreit draus wird.

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