Die Danhaus Bemusterung

Gestern war es so weit. Wir durften zur Bemusterung gemeinsam mit unserem Verkaufsberater ins Musterhaus kommen. Der hatte dort alles echt nett für uns vorbereitet. Vor allem gab es leckeres Futter für hungrige Bemusterer. Das war auch echt nötig, denn die Prozedur war doch recht anstrengend, wenn auch gar nicht sooo kompliziert – vielen Dank dafür!

Bemusterung heißt bei Danhaus, dass man noch einmal alles genau durchspricht, was im Haus so verbaut wird. Anhand von Checklisten wird durchgegangen, welche Materialien verbaut werden, welche Farbe z.B. Fensterbänke oder Türen haben sollen, wie genau die Treppe aussieht usw. Hierbei konnte uns Herr H. meist direkt sagen, wie viel Aufpreis die von uns getroffene Wahl verursacht – oder auch mal, welche Summe wir gutgeschrieben bekommen. Hier scheint es tatsächlich so zu sein, dass jedes Teil einen Gegenwert hat, der dann die Endsumme verändert. Nimmt man also z.B. ein Fenster raus, bekommt man z.B. 500€ gutgeschrieben, würde man genau das selbe Fenster zusätzlich wollen, müsste man 500€ mehr bezahlen. Also sehr fair.

Zunächst sind wir gemeinsam noch einmal die Grundrisse durchgegangen, haben vor allem Türanschläge und Fensterelemente auf Dreh/Kipp vs. Fester Flügel überprüft. Hier hatten wir auch gleich die ersten Änderungen, denn im DG waren ja aufgrund der Belichtungsflächen größere Fenster eingeplant worden, von denen jeweils ein Flügel feststehend sein sollte. Das finde ich im OG fürs Putzen ziemlich ungünstig – hier wird sich dann alles öffnen lassen.

Checklisten 1-3 drehen sich um EG, falls vorhanden OG (bei uns ja nicht) und DG – jeweils bezogen auf die Verplankung der Innenwände mit Fermacell – bei uns zweilagig, Verplankung der Decken und Fensterlaibungen mit Fermacell, und Angabe der Materialien für Bodenbeläge, Fußleisten, Fenster und Fensterbänke.

In Checkliste 4 (Fensterelemente) ging es um evtl. Sonderausstattung bei den Fenstern. Hier könnte man Sicherheitsglas oder Sprosseneinteilung auswählen. Wir wollen beides nicht, allerdings bekommen wir im Gästebad satiniertes Glas (Satinovo) – natürlich die teuerste der Ornamentglasvarianten. Auch die Farbe der Fensterbänke aus Kunststein, wird hier ausgewählt. Nach meinem Empfinden war die Auswahl hier weder in den Grund- noch in den Aufpreisvarianten irgendwie spannend – aber auch das macht das Entscheiden nicht unbedignt leichter – verursacht aber keine Mehrkosten. Präsentiert wurde sie in einem kleinen Musterköfferchen. Bestimmt war es auch dadruch schwer, dass die Muster eben doch etwas klein sind:

Für Isolierung und Sicherheit brauchen wir bei Fenstern keine Extraauswahl – aus unserer Sicht ist der Standard ausreichend. Möglich wären z.B. abschließbare Fenstergriffe oder verbesserte Beschläge.

Hier haben wir auch das Wand-Glaselement bemustert, das neben unserer Wohnzimmertür eingebaut wird, wie es auch in vielen Musterhäusern von Danhaus der Fall ist. Dieses kostet aus Birkenholz etwas weniger als aus Kunststoff. Daher werden wir Holz nehmen und es ggf. weiß streichen.

Checklist 5 (Außentüren/Rolläden/Dachfenster) beschäftigt sich dann mit der Haustüre. Hier hatten wir bereits vorher von Herrn H. einen Prospekt zugesandt bekommen, so dass wir uns schon einmal orientieren konnten. Wir hatten uns eine Aufpreis-Tür ausgesucht und wollten nach der Höhe des Aufpreises entscheiden, ob wir diese nehmen – und wir werden sie nicht nehmen. Unserer Wahl ist auf das Modell Holnis 15 mit einem 80cm langen einfachen Griff gefallen. Das Seitenteil dazu wird ein einfaches Fensterelement. Schwerer noch war die Wahl, welches Glas nun in die Scheiben kommt. Einerseits wollen wir viel Licht und Freundlichkeit, andererseits führt der Blick von der Straße aus dann frei in den Essbereich, was uns auch nicht gefällt.

Also ist es letztendlich auch hier das Satinato-Glas geworden. Passt dann auch zum Badezimmer gleich neben an. Chinchilla hätte uns auch gut gefallen – fürs Bad ist das satinierte Glas aber noch blickdichter – hier bleibt wenigstens bei mir auch weiterhin Unsicherheit.

Mit diesen Entscheidungen haben wir aber wirklich ziemlich viel Zeit verbracht, dabei ging es hier nicht einmal um viel Geld hin oder her.

Über ein eventuelles Rollo im Schlafzimmer (Südseite) haben wir noch gesprochen. Bei unserer Fenstergröße hätte uns der einzelne Rollladen elektrisch betrieben ca. 1000€ gekostet. Wir lassen ihn jetzt zu Gunsten der Kühlung der Acalor-Heizung weg, denn für uns wäre der Sinn des Rollos im Sommer die Hitze draußen zu halten. Mit der Helligkeit haben wir nicht so ein großes Problem.

Unser Dachflächenfenster wird wie Standard das Roto R7.

In Checklist 6 (Erker/Gauben/Hems/Innentüren) haben wir wegen der Innentüren auch ziemlich lange überlegt. Ursprünglich wollten wir glatte Türen in der Farbe Ahorn. Davon ist nichts über geblieben, denn Ahorn ist eine Aufpreisfarbe. Dies wäre zwar erschwinglich, beim hin und her überlegen sind wir dann zu dem Schluss gekommen, wegen der anderen Holzfarbe an der Treppe doch bei weiß zu bleiben. Und aus einfach weiß ist dann die Stiltür Stiba Plus geworden, die auch im Musterhaus verbaut ist.

Dazu gibt es schön passende aber noch eher schlichte Zargen. Von dieser wiederum erhoffen wir uns, dass sie auch gut zu unserer Wohnzimmertür passen wird. Hier wollten wir gerne die offenen Räume zum Flur hin bestehen lassen, deshalb bekommt diese Tür Glaseinsätze. Hier hatte ich bereits vor der Bemusterung auf einem Bild des Musterhauses in Nürnberg eine in meinen Augen sehr schöne Variante gesehen, die es jetzt auch geworden ist, das Modell Altera 8904. Auch hier entsteht Mehrpreis. Türklinken sind wirklich genug im Standard enthalten, um auch eine schöne zu finden. Unsere heißt Amsterdam.

Um die Fassade geht es in Checkliste 7. Wir bekommen ganz typisch Danhaus um das EG Verblendsteine, ab DG für den gesamten Giebel Holz. Bei den Fensterstürzen haben wir uns, entgegen der bisherigen Vertragsvereinbarungen, ebenfalls für das Danhaustypische Holz entschieden. Wir finden, dass es zum Stil der Häuser auch irgendwie dazu gehört – und günstiger isses auch.

Bei den Hölzern für Dachüberstände (=Unterschläge), Giebeldreiecke, Stirnbretter und Stürze kann man heweils zwischen vier Farben wählen, diese jeweils in der grundierten oder der endbehandelten Version. Wir nehmen für alles weiß und grundiert, müssen die Hölzer also selbst alle einmal überstreichen. Am Musterhaus waren hier, wie auf dem Foto zu sehen ist, für Unterschläge und Stirnbretter weiße, für Stürze und Giebeldreiecke sandfarbene Grundierungen genutzt worden. Uns gefiel die zweifarbige Variante, sand direkt neben weiß, nicht so gut,  also bleiben wir erst einmal einfach bei weiß. Das kann man auch am leichtesten selbst noch anders streichen. Außerdem haben wir ja weiße Fenster und Türen. Hier zwei Bilder aus dem Musterhaus:

Einen Verblendstein hatten wir uns vorher schon ausgesucht.  Wir wussten bereits aus dem Vorgespräch, dass das Ändern der Fugenfarbe bis zu 3500€ Aufpreis kostet. Daher waren wir schon sehr bemüht einen Stein zu finden, der mit der dunkelgrauen Fuge aus dem Standard gut zusammenpasst. Eine gewisse Auswahl an Klinkern gibt es im Musterhaus ja durchaus zu sehen, man kann aber eigentlich auf das gesamte Programm der Firmen Egernsunder und Terca (Wienerberger) zugreifen. Deshalb hatten wir uns online durch deren Produktkatalog gewühlt, zu den für uns attraktiven Steinen Musterhäuser in der Region erfragt und diese besichtigt. So war zum Bemusterungstermin bereits klar, dass es der Stein Terca Cienna werden wird. Der sieht zum einen in unseren Augen mit der dunkelgrauen Fuge sogar ruhiger aus als mit einer hellen, zum anderen ist er doch tatsächlich im Standard enthalten. Also: Kein Aufpreis hier für uns!

Das ist übrigens der gleiche Klinker, der auch am Musterhaus Engelsby verbaut ist. Hier ein Foto des guten Stücks, das uns aber ziemlich irritiert hat, denn der Klinker sieht auf der Musterpalette ganz anders aus, als verbaut an den Häusern, die wir gesehen hatten. Hier Bilder zum Vergleich:

Oben links liegt ein Muster der dunkelgrauen Fuge auf. Das macht ein Problem der Bemusterung deutlich, das uns zum Glück nicht erst jetzt bewusst wurde: Die ausgestellten Musterplatten haben weitgehend eine andere Fugenfarbe, als sie im Danhaus Standard enthalten ist. Das führt ziemlich aufs Glatteis, wenn man da nicht nachgefragt hat. Auch bei uns wird der Stein mit einer helleren Fuge ausgestellt. Hier also Vorsicht!

Und schon geht es nahtlos zu Checklist 8 über – Sohlbänke, Schornstein, Dach. Wir mussten hier ersteinmal lernen, was eigentlich eine Sohlbank ist. Hier zur Bereicherung für alle, die genauso bau-unbedarft sind wie wir:

Wir sehen hier ein weißes Fenster, eine Klinkerfassade sowie ein gepflastertes Podest mit anschließendem Weg. Zwischen Podest und Fenster ist noch einmal ein andersroter Streifen. Das ist die Sohlbank des Fensters. Anscheinend gibt es hierfür nur noch diese rote Ausführung (irgendwelcher Ziegelsteine), oder aber Granitausführungen, die natürlich Aufpreis kosten. Wir haben uns erstmal dafür entschieden Standard zu lassen. Jetzt wo wir zuhause sind und nochmal an anderen Häusern geluhrt haben, fragen wir uns, warum wir da nicht auch, wie an den normalen Fenstern, eine Rollschicht aus Klinkern hinmachen können… Mal sehen.

Außerdem wird man hier nach der Sockelisolierung gefragt. Hintergrund: Laut einer DIN-Norm darf man nicht bis an die Klinkerfassade ran pflastern – so wie oben auf dem Bild ist es also nicht einfach so erlaubt – es sei denn, man plant eine zusätzliche Isolierung im Sockelbereich ein. Diese kostet 1100€. Wir haben uns erstmal dagegen entschieden. Vor allem, weil wir mit einer Kiesschicht leben können, zum anderen, weil wir an unseren Terassentüren ohnehin einen superbreiten Dachüberstand von 1,30m haben, so dass ohnehin kein Wasser ankommen wird. Wir haben also entschieden, hier die Norm eine Norm sein zu lassen. Für alle, die darauf wertlegen ist es eine Überlegung, diesen doch großen Posten bereits bei der Kostenberechnung mit einzuplanen. Bei uns ist das Thema auch noch nicht ganz durch, wie werden uns hier weiter erkundigen.

Hier wird auch der Schornstein bemustert. Noch so etwas, worüber wir noch nie bewusst nachgedacht hatten. Und besonders schick ist die Musterpalette hier auch nicht. Es gibt nicht einmal Fotografien, sondern lediglich Computerzeichnungen der Möglichkeiten. Wir haben uns für Ziegelnachbildung, also rot entschieden.

Für die Dachziegel gibt es eine Auswahl der Firma Braas. Auch hier konnten wir uns bereits vorher ein wenig informieren – und die Entscheidung stand eigentlich schon fest. Der Bebauungsplan will nämlich rot, der Bauherr besteht auf einem „satten“ Rot. Ganz wichtig — schönes, sattes Rot soll es sein. Und gerne leicht glänzend. Wie praktisch, dass es gerade diese Farbe (Tiefrot seidenmatt) mit der Protegon-Beschichtung gegen Algen gibt. Und das alles ohne Mehrkosten. Schön 🙂

Checkliste 9 (Treppe / Loggia / Balkon) hat auch wieder etwas länger gedauert. Es ist klar, dass für die Treppen System Bucher verbaut wird, ich hatte bereits vorher einen Katalog bestellt. Allerdings ist im Musterhaus eine weiß lackierte Kiefertreppe verbaut, die wir uns eigentlich auch ausgeguckt hatten. Hier waren wir etwas verdutzt. Der Treppenhersteller hat zwar eine weiße Treppe, hier muss aber eine Buche-Treppe und danach noch die weiße Lackierung aufbemustert werden. Kosten ca. 1700€. In Kiefer gibts das wegen der großen Farbunterschiede und Äste nicht mehr.

Die einzigen beiden Farben, die nur begrenzt Aufpreis kosten sind Buche und Birke. Alles andere bewegte sich in Höhen, die wir als uninteressant empfinden. Da waren wir erstmal ziemlich aus dem Konzept. Erstmal haben wir uns jetzt für Birke entschieden – werden aber noch einmal ein paar Erkundigungen einholen und uns doch noch einmal die Treppen ansehen fahren, ob es dabei bleiben soll. Aber auch hier kann ich nur empfehlen, sich bereits vor der Unterschrift des Kaufvertrages über Wünsche klar zu werden und diese mit einzurechnen. Oder den Puffer groß genug zu lassen. Anhand eines Kataloges kann auch die restliche Optik der Treppe noch verändert werden.

Geländerstäbe, Pfosten, Pfostenköpfe, Stufenprofil und Handläufe wollen ausgesucht werden. Hier sind wir ansonsten weitgehend beim Standard geblieben, lediglich bei den Distanzverschraubungen hätte ich lieber Metall anstatt Holz. Das war einer der wenigen Punkte, wo der Aufpreis nicht sofort klar benannt werden konnte – den erfahren wir also erst, und entscheiden dann.

Die Liste für Sanitär (10) konnten wir uns sparen, weil wir ja entschieden haben, das aus dem Danhaus-Leistungsumfang herauszunehmen. Durch unsere zuvor aufbemusterte Dusche und Bidet, für die ja auch weiterhin die Verrohrungen gelegt werden, ist hier auch die Differenz noch nicht ganz klar.

In Checklist 11 geht es um die Haustechnik. Hier wurde es teuer für uns, denn wir wollen, direkt zu Begin die Kühlfunktion in die Acalor integrieren. 2990 € Aufpreis hierfür sind wirklich keine Kleinigkeit und es ärgert uns, dass wir dies nicht von Anfang an mit geplant hatten. So reißt es ein ziemliches Loch in den Puffer. Man könnte die Funktion nachrüsten, aber an dieser Stelle ist uns schon wichtig, alles direkt komplett zu haben. Nachrüsten wäre auch wieder teurer. Autsch.

Die Vorbereitung für die spätere PV-Anlage hatten wir allerdings eingeplant.

Zuletzt könnte es in Checklist 12 noch um Carport/Garage gehen – wird bei uns aber bauseits erbracht und fällt damit weg.

Die Gesamtkosten werden sich bei uns außerdem noch durch Änderungen am Grundriss ändern: Wir haben den ursprünglich geplanten kleinen Anbau durch einen Erker ausgetausch, der ein Stück günstiger ist. Die Erhöhung des Drempels von Standard 70cm auf 100cm ist keine kleine Summe. Es kommen zwei weitere Wasseranschlüsse hinzu. Und Fenster mussten aufgrund von Bauvorschriften vergrößtert werden.

Insgesamt finden wir, dass die Mehrkosten für die Bemusterung mit momentan geschätzt 5500 € doch schon recht viel sind – allerdings sind davon bereits 3000€ Kühlfunktion, und 1100€ für die Fensterstürze aus Holz haben wir ja praktisch wieder wegbemustert, die müssen also auch wieder abgezogen werden. Unsere Sonderwünsche ohne die Kühlfunktion machen also ca. 2300€ aus. Mal sehen, ob das auch die Summe ist, bei der Danhaus landet.

Über alles betrachtet sind wir aber ziemlich zufrieden – und alles wird immer konkreter, was echt Vorfreude macht. Nach fast 5 Stunden Bemustern waren wir aber auch wirklich erledigt.

Fazit: Ich würde in jedem Fall jedem zukünftigen (Danhaus-)Bauherren empfehlen, sich bereits vor Vertragsabschluss einen Termin für eine vorläufige Feinbemusterung geben zu lassen, um vor allem die größeren Posten bereits vorher mit eingeplant zu haben. Ansosnten sind wir an vielen Stellen mit dem Standard von Danhaus sowie der Höhe der Aufpreis auch zufrieden.

Wie geht’s jetzt weiter? Wir haben die Checklisten als Ausdruck mitbekommen, sollen sie jetzt überprüfen, unterschrieben und an Dnahaus senden. Dort wird dann eine Gesamtkostenaufstellung erstellt und uns zugesandt. Das wird spannend.

14 Gedanken zu „Die Danhaus Bemusterung

  1. Hallo! Grundsätzlich erstmal: Sehr interessanter Blog. Wir bauen auch gerade mit danhaus und sind ungefähr so weit wie ihr. Hatten auch letzte Woche unsere Bemusterung. Lief sehr ähnlich ab wie bei Euch (wir hatten die Bemusterung in Köln/Frechen), aber eine wichtige Sache hatte unsere Verkaufsberater gesagt: Die Isolierung im Sockelbereich ist für die Gewährleistung wichtig. Beauftragt man diese nicht über danhaus (haben wir auch nicht gemacht), muss man zwingend dafür selber sorgen. Denn macht man das nicht und die Ziegel bzw. Wand werden feucht, zieht sich danhaus schön aus der Gewährleistung zurück.

    • Hallo Jan!
      Ist euer Bauantrag schon eingereicht? Ich drück euch die Daumen, dass das schnell geht!
      Spielt die Isolierung nicht nur eine Rolle, wenn man bis ans Haus pflastert? Wenn wir noch Kies außen rum machen, trifft das dann auch zu?
      Das muss ich wohl nochmal nachfragen… Wird das Haus denn so im Sockelbereich gar nicht abgedichtet?
      Na, zumindest habe ich das wohl noch nicht ganz verstanden. Ich werde mich nochmal erkundigen.

      LG
      Kathrin

  2. Hallo Kathrin. Sind gerade an der Vermessung, Bauantrag ist in Vorbereitung in wird in Kürze eingereicht. Zu der Isolierung: Uns wurde gesagt, dass, wenn höher als die letzte Klinkerreihe am Ende aufgeschüttet wird (z.B. Kies, oder auch Pflaster), muss isoliert werden. Fragt am besten nochmal nach. Ist ja eine wichtige Sache. Und dann gerne hier nochmal posten 😉 Vielleicht hat ja auch unser Verkaufsberater was falsches erzählt 🙂

  3. Hallo allerseits,

    da wir diese Woche Richtung hatten, sind wir hier schon schlauer. Isolierung soll/muss gemacht werden, bzw. unser Bauleiter besteht wohl darauf, dass es gemacht wird, auch wenn man es nicht bei Danhaus „gekauft“ hat. Danhaus könnte das also eigentlich in den Standard aufnehmen, und dann die Preise einfach 1.000€ teurer machen.

    Aufschütten geht bis zur dritten Klinkerreihe. allerdings sollte man die dann vorher mit einer Bitumenschicht abdichten. Nachteil: später kann man das nie mehr abtragen, da die Klinker ja voller Bitumen sind. Aber am Gelände ändert man ja später eher wenig…

    VG,
    Andreas

  4. Hm. Das mit der Bitumenschicht kommt mir auch nicht so attraktiv vor. Die schönen Klinker schwarz malen? Allerdings hast du wahrscheinlich recht, dass man so viel Erdreich nicht mehr bewegen wird.
    Aber irgendwie sind die Angaben ja überall andere. Bei Jan war es die untere Reihe, bei euch die dritte der Klinker.
    Ich hatte noch einmal nachgefragt, da wurde gesagt, dass wir Kies ohne Probleme überall aufschütten dürfen, aber eben nicht bis ran pflastern. Wenn dann was wäre, wäre Gewährleistung futsch.
    Bis ans Haus ran Pflastern ist uns nur im Bereich der Türen wirklich wichtig. Unser Verkaufsberater hat uns drauf hingewiesen, dass man auch nur für die Türöffnungen ein Stück Isolierung mitbestellen kann, 250€ je Tür, die gemacht werden soll. Für diese Variante haben wir uns jetzt erstmal entschieden.

    Andreas, hattet ihr das gleich mitbestellt? Falls nein: Unterscheidet sich da der Preis?

  5. Bei uns hat niemand etwas von eine Abdichtung erwähnt. Auch in den Checklisten haben ich nix gefunden hierzu. Vielleicht weil wir mit Keller gebaut haben? Und ja, wir haben direkt an den Klinker ran gepflastert und der Bauleiter hatte auch nix dagegen.

    Auch haben wir noch eine „Aufmauerung“ auf der Kellderdecke bzw. bei euch wäre es dir Bodenplatte. Vielleicht liegt es daran? Die Aufmauerung gibt es bei den „neuen“ Modellen nicht mehr sagte uns der Bauleiter. Wir waren wohl mit die letzten wo das gemacht wurde.

    Seltsam diese ganzen Unterschiede.

    • Ja, irgendwie ist das verwirrend. Aber wir werden bestimmt eine Lösung dafür finden. Ich habe mir vorgenommen, noch einmal ein wenig mehr nachzufragen, vielleicht gewinne ich ja noch neue Erkenntnisse.

  6. Erst einmal – schoener und umfangreicher Blog. Zum Thema Fenster und Tueren (Checkliste 4) : Habt Ihr bei den bodentiefen Balkontueren auch niedrige Schwellen gewaehlt ? Damit werden oft Stolperfallen vermieden. Denkt auch an den Schallschutz – eventuell sollte der zur Strasse hin hoeher sein. Viel Erfolg mit Eurem Pojekt !!

    • Vielen Dank für die Hinweise!
      Dass die Schwellen zu hoch gewesen wären ist mir nicht aufgefallen. Ich glaube, dass das im Standard bereits gut ist.
      Was den Schallschutz angeht: Im Standard sind die Fensrer bereits dreifach verglast und wirklich gut dicht. Das Musterhaus Glücksburg hat noch nzr 2fach verglaste Fenster, nah an Autobahn und Flugafen. Kein Grund zur Klage schon dabei.

      Und wir wohnen dann am Ende einer Ortsrand-Sackgasse eines Dorfes. Die Straße hinter dem Haus ist auch nicht sehr befahren. Wir erwarteN keinerlei Lärmbelästigung.

  7. Ah, danke für den Einblick. 🙂 Wir haben nächste Woche unseren Bemusterungstermin, wobei wir im Vorfeld schon ein paar Mal in zwei verschiedenen Danhaus-Musterhäusern waren und uns die dort ausgestellten Beispiele für Klinker, Dachziegel, Türgriffe etc. angesehen haben und auch bereits einige Prospekte bekommen haben.

    Auf die von Danhaus angebotenen Sanitäranlagen bin ich mal gespannt, eventuell ordern wir die dann auch in Eigenregie.

    • Hi!
      Da wünsche ich euch ganz viel Freude! Die Bemusterung war bei uns ein großer Schritt um alles gefühlt konkreter zu machen.
      Trotz vieler Vorüberlegungen haben wir ja am längsten mit Türen und Treppe gekämpft.
      Und am Ende haben wir ja sogar ganz schön viel rausgenommen, aus dem Danhaus-Leistungsumfang.
      Vor allem Treppe und Fensterbänke wollten wir ursprünglich ja schon bei Danhaus lassen.

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