Elektro – Teil 3

Ziemlich genau 2 Monate nach Richtung war Elku zum dritten und letzten Montagetermin bei uns.

In diesem letzten Schritt bekamen wir unsere endgültigen Lichtschalter und Steckdosen. Wir hatten uns hier für Schalterprogramm Legrand entschieden, eine von zwei im Standard enthaltenen Serien. Und wir sind damit sehr zufrieden. Die Schalter sind rein weiß, haben moderne Konturen und wirken gut wertig.

Außerdem wurden die Cat-Dosen, Dosen für Lautsprecherkabel, Lampen auf dem Dachboden und vor allem unsere Deckenspots eingebaut. Mit der Anzahl der Deckenspots pro Raum waren wir uns sehr unsicher. Der Einbau der kompletten Spots ist direkt über Elku nicht gerade ein Schnäppchen – wir haben uns dennoch dafür entschieden. Lampen aufhängen wollen wir nämlich im neuen Haus nicht mehr. Uns gefällt die Art der Ausleuchtung der Spots, das kann keine Lampe so. Sie sind außerdem schön dezent und fallen nicht groß auf. Einstauben können sie auch nicht. Und Lampen hätten wir auch neu kaufen müssen, hätten uns also auch gut gekostet.

Im Obergeschoss werden andere Spots verbaut als im Erdgeschoss. Das liegt daran, dass die Einbautiefe oben geringer sein muss, deshalb werden Möbelspots verwendet. Im Erdgeschoss sind es ganz normale, in unserem Fall allerdings welche mit erhöhter Leuchtkraft. Im gesamten Haus haben wir LED-Spots verbaut, mit Ausnahme der 6 Außenspots, diese sind Halogen. Wichtig zu wissen ist noch, dass die Leuchtmittel der Möbeleinbauspots im OG nicht gewechselt werden können. Gehen sie kaputt, muss hier der ganze Spot getauscht werden.

Auch die Lüftungsanlage von Lunos wurde nun endgültig eingebaut und auch zum Test aktiviert. Über die Größe der Abluft-Lüfter in den Feuchträumen waren wir doch zunächst ein wenig überrascht. Wir wussten zwar, dass das große Kästen werden, aber gleich so groß? Nach jetzt zwei Wochen haben wir uns aber schon dran gewöhnt, und auf den weiß gemalerten Wänden fallen sie kaum noch auf. Beim ersten Test machten vor allem die Lüfter in den Bädern ein andauerndes Geräusch. Wir sind gespannt, ob uns das nicht stören wird. Außerdem scheinen zwei verschiedenen Modelle von Abluft-Lüftern verbaut zu sein. Hier müssen wir aber erst noch einmal die Anleitung studieren, denn die Erklärung des Elku-Mitarbeiters ging uns ein wenig zu schnell.

Die Anlage wurde auch zunächst wieder daktiviert, um bei den anstehenden Maler- und Fliesenarbeiten nicht gleich die ganzen Filter einzusauen.

Als dann am nächsten morgen noch unsere Stromzähler gemeinsam mit dem regionalen Versorger eingebaut wurden – einer für Hausstrom, einer für die Wärmepumpe – wird es endlich Licht in unserem Haus.

Last but noch least ist der viel diskutierte Differenzdruckwächter nun vorhanden – allerdings gibt es hier noch Unklarheiten. Mit uns war beim ersten Montagetermin besprochen worden, dass wir den „ZP4“ bekommen sollten, der den Druck der Außenluft mit dem Druck im Schornstein vergleicht. Bekommen haben wir, wie vorher eignetlich geplant, den „P4-Multi“. Dieser vergleicht den Druck der Außenluft mit dem Druck im Raum. Wir hatten die Entscheidung für den ZP4 bewusst getroffen, jetzt sitzen wir mit dem P4-Multi da. Die beiden Monteure von Elku, die leider nicht die selben waren, die schon bei den ersten beiden Terminen bei uns waren, wussten von all dem nichts, kannten den ZP4 auch nicht, so ließ sich das leider nicht klären. Das muss also per Telefon noch mit der Elku-Zentrale direkt geklärt werden. Wir sind gespannt, wie es ausgeht.

Das Thema Differenzdruckwächter war für uns während der Bauphase eines der schwierigsten und langwierigsten, weshalb es hierzu später noch einmal einen kompletten Beitrag geben wird. Dennoch, so sieht er aus: Optisch nichts, was man im Wohnzimmer haben gerne haben will, deshalb verschwindet er in Fußbodennähe hinter unserem Kamin.

Ein wenig ärgelrich ist es auch mit dem Acalor Raumthermostat gelaufen. Dessen Position im Erdgeschoss war beim ersten Montagetermin falsch angelegt worden, Elku hatte wohl einen veralteten Plan von Acalor. Da dessen Position nicht direkt zu den Plänen zwischen Elku und uns gehörte, haben wir diese Position nicht vor Montage noch einmal durchgesprochen. Die Rückmeldung des Bauleiters war, es sei gar kein Problem, das Thermostat anschließend noch einmal zu versetzen. Leider war es das dann doch, denn schließlich sind Wände und Decken jetzt überall komplett zu. Die Notlösung: Im Erdgeschoss bekommen wir nun eine Abdeckkappe, das Thermostat wird an den ohnehin vorbereiteten Platz im OG verlegt. Eine Funktionseinschränkung bringt das laut Acalor nicht mit sich.

Ansonsten hat nur einer unserer Spots einen Wackelkontakt und die Klingel funktioniert noch nicht. Das halten wir aber für leicht reparierbare Kleinigkeiten.

Damit verabschieden wir uns von Elku – und bedanken uns für einen weitgehend wirklich reibungslosen und kompetenten Ablauf.

2 Gedanken zu „Elektro – Teil 3

  1. Es gibt für die Lunos (zumindest einige Modelle) auch Schalldämpfer. Diese sind aber eher für die Dämpfung der Außengeräusche, können aber auch etwaige Vibrationen des Gerätes selbst dämpfen. Im Grunde ist das nur ein Plastikrahmen mit Gummimatte zwischen Gerät und Wand, s.d. das Gerät keinen direkten Wandkontakt mehr hat.
    Einbau: Total einfach, hatte ich bei meinen Eltern selbst gemacht. 4 Schrauben, sitzt, passt, fertig.

    • Hallo!
      Leider ist dieser Schalldämpfer nicht für die bei Danhaus im Standard verbauten Geräte geeignet – wenigstens nicht für die Silvento Serie, die es in unser Haus geschafft. hat. Es kann aber sein, dass in etwas älteren Danhäusern noch die 160er Serie verbaut wurde, für die der Schalldämpfer passt.
      Die Silvento Serie ist anscheinend schon sehr leise. Wir sind gespannt, wie wir es empfinden, wenn wir mit Einrichtung und allem drin wohnen.

      LG

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