Elektro und Sanitär – Teil 2

Am Mittwoch und Donnerstag der dritten Woche waren Elku und Massierer für Elektro und Sanitär zum zweiten Termin auf der Baustelle. Wir können jedem Bauherren nur empfehlen, sich für diese Termine bei der Arbeit freizuschaufeln. Denn die persönlichen Absprachen  mit den Monteuren vor Ort fanden wir schon sehr wichtig. Gleichzeitig gestaltete sich das etwas schwieriger als beim ersten Termin.

Elku konnte uns Dienstags zwar sagen, dass es Mittwoch wird (nicht wir ursprünglich geplant Donnerstag), aber noch nicht welche Uhrzeit. Etwa 1 Stunde vorher bekamen wir dann einen Anruf, und so konnte sich zumindest die Bauherrin vor Ort einfinden.

Die Lage von Steckdosen, Lichtschaltern und Spots im Obergeschoss wurde durchgesprochen.Wichtig für die Planung: Zwischen Badewanne und Steckdose müssen mindestens 60cm Abstand sein. Das war bei uns während der Planung nicht berücksichtig worden, und kommt gerade so hin – es hätte aber kein Zentimeter weniger sein dürfen. Ganz spontan änderten wir auch noch einmal die Höhe der Steckdosen neben unseren Waschbecken. Der Termin war insgesamt recht schnell erledigt.

An der Decke finden sich auch oben jetzt die Verkabelungen für unsere Spots, die Zuluftventile haben von Außen Schutzgitter bekommen:

Parallel zu all dem klärten der Monteur und ich noch mal eben in einer kleinen Telefonkonferenz mit der Elku-Zentrale und unserem Netzbetreiber ab, ob wir denn nun ein oder zwei Zähler für unser Haus benötigen – denn Elku benötigt von uns den Antrag für die Zähler. Hier war irgendwie Verwirrung entstanden, die sich aber auflösen ließ. Dazu aber mehr an anderer Stelle.

Donnerstag Morgen war ich dann schon wieder auf der Baustelle – Massierer hatte sich für 8 Uhr angekündigt, und ganz pünktlich starteten wir damit, alles durchzugehen.

Bei der Umsetzung unserer Badplanung stellten sich dann Schwierigkeiten ein. Zum einen war das Abflussrohr der Dusche beim ersten Termin an der falschen Stelle nach oben geleitet worden. Vor allem äußerten die Monteure bei unserer geplanten Bidet-Alternative größte Bedenken. Zur Erinnerung: Wir hatten das Bidet gestrichen, um eine kleine Handbrause neben der Toilette einzuplanen. Zum einen zeigte sich, dass das ganze nicht bis zu Ende gedacht war. Der sehr praktisch veranlagte Monteur von Massierer baute mal eben eine provisorische Toilette  – die kleine Handbrause auf der einen Seite – aber wo dreht man das Wasser an? Mit der selben Hand? Das gibt Überschwemmung. Hm… Hier kam ich schon ins Grübeln. Also auf eine Seite der Toilette die Brause, auf die andere Seite der Einhebelmischer. Trotzdem war das koordinatorisch schon etwas schwierig.

Das wichtigste war aber die Rückmeldung, dass jeder, der nicht weiß was das ist, ggf. eine Überschwemmung in unserem Bad verursacht. Oder ein Kind, das mal nicht richtig zudreht. Denn das wäre ein Wasseranschluss ohne Abfluss. Etwas, das auch baurechtlich ziemlich schwierig ist. Kurz und knapp: Als Bauherrin ist man ja spontan – ich habe die ganze Idee nach Rücksprache mit Andreas einfach über den Haufen geworfen.

Damit war dann aber die geplante Vorwandinstallation eigentlich viel zu breit, so dass wir auch hier nochmal schnell um 20cm. gekürzt haben.

Ein zweites Problem zeigte sich bei der Installation der Duscharmatur. Auch hier lernte ich dazu: Zwischen der Mischbatterie und der nächstgelegenen Steckdose/Lichtschalter muss so viel Abstand sein, dass ein Duschkopf bei 1,20m Schlauchlänge diese nicht erreichen kann. Passte nicht zur Planung unserer Lichtschalter. Gut, dass auch elku noch im Haus war, so konnten wir auch hierauf sofort reagieren. Die Herren diskutierten eine Zeit miteinander, erfragten von mir die genaue Planung, und einigten sicht schließlich, dass alles bleiben kann wie geplant.

Dann noch eben die Höhen der Waschbecken festgelegt, und Zu- und Abfluss für die Badewanne besprochen – und schon waren fast 1,5 Stunden vorbei und Monteure so wie Bauherrin machten sich an die Arbeit.

Als wir uns das Ergebnis am Wochenende anschauten, fanden wir auch im Erdgeschoss die bisher fehlenden Wasserrohre verlegt vor:

Wir haben uns die Mühe gemacht am Wochenede alles genau zu überprüfen, was bisher platziert wurde. Dabei fiel auf, dass er Anschluss für die Küchenspüle, die bei uns auf einer Insel mitten im Raum liegen wird, 20 cm. zu weit nach rechts gesetzt wurde. Außerdem war oben in der Dusche das beim ersten Termin falsch gelegte Abflussrohr dort gelassen worden. Zusätzlich fanden wir im HWR links neben dem Fenster eine mit der Wand verschraubte Wasserleitung, deren Funktion uns nicht klar ist – in unseren Plänen sollten an dieser Stelle eigentlich Schränke für Stauraum etnstehen, die so nicht mehr hinpassen würden.

Wir meldeten diese Probleme an unseren Bauleiter Herrn G. zurück. Dieser kümmerte sich sofort, kam selbst am Montag Nachmittag noch auf die Baustelle. Bis dahin hatten die Monteure von Massierer aber den Duschabfluss und den Spülenanschluss bereits versetzt. Hier die Endversionen:

Das Rohr neben unserem Fenster im HWR scheint dort nicht endgültig zu verbleiben. Es soll eignetlich seinen Platz unter dem Fenster finden, wo auch unsere Wasseruhr hin soll. Da waren wir also einfach etwas voreilig damit, Alarm zu schlagen. Aber so sind wir wenigstens beruhigt. Und Herr G. wird am Telefon wirklich nicht müde uns eine Frage nach der anderen zu beantworten. Das ist perfekt, vor allem für aufgeregte Bauherrinnen.

 

4 Gedanken zu „Elektro und Sanitär – Teil 2

  1. Sieht alles sehr vertraut aus. Wer macht denn bei euch das Podest für die Dusche. Mauert ihr selbst eines, oder macht DH das für euch?

    Info von heute Abend: Das Material kostet im Baumarkt etwa 70 Euro für 80x120x17,5 damit unsere 2,5cm hohe Duschtasse da draufpasst

    • Bei uns kommen Fliesen und Sanitär ja aus einer Hand. Deshalb gehen wir im Moment davon aus, dass es von der Firma mit übernommen wird. Mit denen haben wir morgen nochmal einen Abstimmungstermin, auch zum Abschalen von Wanne und Dusche vor Estrich.

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