Elektro und Sanitär – Teil 1

Am Montag nach Richtung waren wir morgens um 8 Uhr direkt mit der Firma Elku auf unserer Baustelle verabredet – für den ersten Montage-Termin der Elektroleitungen. Während wir noch auf die im morgendlichen Verkehr leicht verspätete Truppe warteten, tauchten zwei recht unterhaltsame Monteure der Firma Massierer zum ersten Montagetermin für die Sanitär-Installationen auf, wovon wir nichts gewusst hatten – Glück für uns.

Wir waren dann also schwer ausgebucht. Erst gingen wir mit den Installateuren durchs Erdgeschoss und besprachen noch einmal die genaue Position der Anschlüsse – wichtig für z.B. Höhe von Waschbecken und Toiletten. Während wir damit noch zugange waren, trafen die drei Elektrik-Monteure von Elku ein. Auch mit diesen gingen wir dann die gesamten Pläne noch einmal durch, währenddessen machten es sich die beiden „Massierer-Jungs“ in unserem Erker bequem.

Von beiden Trupps hatten wir einen wirklich guten Ersteindruck. Wir wurden noch einmal gut beraten. Erfreulich war z.B., dass die von uns geplante Steckdose am Erker nun doch möglich ist. Während der Planung war von einem Balken an dieser Stelle die Rede gewesen, weswegen wir ein Bodenkabel eingeplant hatten, auf das wir selbst eine Steckdose setzen wollten. Das ist jetzt nicht nötig, was uns viel viel lieber ist.

Auch wurden wir noch einmal zum Einbau des Differenz-Druckwächters beraten. Dieser ist nötig, weil wir in unserem Haus mit Lüftungsanlage einen Kamin betreiben wollen. Da uns dieses Thema sehr beschäftigt hat, werde ich hierzu aber noch einen extra Artikel verfassen – sobald ich im Baugedränge dann mal wieder dazu komme.

Nach den Absprachen mit Massierer und Elku haben wir erstmal einen  – ehrlich unvermeidbaren! – Ausflug zu Ikea gemacht. Als wir einige Stunden später wieder auf unserer Baustelle vorbei kamen, konnten wir nur noch staunen. 3 Elektriker, 2 Installateure und drei Zimmerleute. Alle in vollem Arbeitstempo und bei bester Laune. Es wurde gescherzt und auf Hochtouren gearbeitet. Schnell sollten wir noch ein im Küchenplan fehlendes Maß klären, da wurde die fragliche Steckdose auch schon gesetzt. Das ganze Erdgeschoss war in einem Chaos aus Arbeitsgeräten, Materialien, Kabeln und Abfällen versunken. Dennoch schien jeder genau bei seinem Plan zu bleiben, sein eigenes Werkzeug ohne Schwierigkeiten identifizieren zu können und nicht durcheinander zu kommen – uns ist völlig schleierhaft, wie das möglich war.

Elku legte all unsere geplanten Steckdosen und Lichtschalter im Erdgeschoss bereits an. Hierbei tauchten die Symbole aus dem Plan wieder auf – diese wurden einfach an die Wand gemalt, um die Ordnung zu erleichtern. Wir hatten uns vorher gefragt, wie die Kabel eigentlich in die Wand kommen, da Danhaus ja keine Leerrohre verbaut. Die Antwort ist einfach: Gar nicht. Die Kabel werden alle über die noch offene Decke verlegt und dann von oben in die Wand eingezogen. An der Decke kann man dann wohlgeordnete Kabelstraßen finden:

Auch die Leitungen nach draußen wurden genauso über die Decke verlegt. Wir können hier nur jedem empfehlen sich genaue Bilder von der Position der Kabel zu machen, bevor diese in der Decke verschwinden. Zum einen kann man dann selbst besser nachvollziehen, wo Leitungen liegen, zum anderen haben wir gerade auch Sorge, dass wir eine Leitung treffen, wenn wir jemals etwas an die Decke schrauben wollen – das muss noch geklärt werden. So können wir wenigstens nachsehen, wo sie verlaufen.

Auch die Zuluft-Ventile der Lunos-Lüftungsanlage wurden montiert. Diese waren für uns eine Überraschung, denn im Musterhaus in Hannover sind diese wohl noch nicht verbaut. Empfehlung an zukünftige Bauherren: Überlegt euch ganz aktiv selbst, wo ihr diese Lüftungen gerne hin haben wollt. Möglichst unauffällige Orte sind schon hilfreich.Auch die Löcher für die Abluftventile wurden angelegt.

Last but noch least brachte Elku bereits unseren Sicherungskasten an. Hier läuft derzeit das gesamte Kabelgewirr zusammen.

Massierer beschäftigte sich intensiv mit der Installationswand zwischen HWR und Gäste-Bad. Diese wurde im HWR von ihren Fermacell-Planken befreit, so dass alles nötige gut darin verbaut werden konnte.

Es findet sich nun ein Unterputz-Spülkasten für die Toilette, ein Wasseranschluss für das Waschbecken und einer für die Dusche im Gästebad sowie ein Wasseranschluss für mein HWR-Spülbecken nebst Waschmaschinen-Anschluss und Anschluss der Außenzapfstelle in bzw. neben dieser Wand. Ähnlich erging es der Wand zwischen HWR und Küche. Der Wasseranschluss im Boden für unsere Spülmaschine in der Kücheninsel kann erst beim zweiten Termin gesetzt werden, da so viele Bretter in diesem Bereich gestapelt waren, dass das Lehrrohr in der Fundamentplatte nicht auffindbar war. Auch nach oben wurden die Leitungen bereits gelegt, so dass für das Hauptbad ebenfalls alles vorbereitet ist.

Und so sieht das dann aus:

Ganz fertig wurden beide Trupps nicht, so dass die Arbeiten am Dienstag vormittag noch fortgesetzt wurden.

Wieder ein Termin, der sehr schnell von statten ging – und so wie wir das einschätzen auch ohne Schwierigkeiten. Dennoch vermuten wir, dass unsere Zimmerleute sich am Dienstag nach Abreise von Elku und Massierer über die eingekehrte Ruhe sehr gefreut haben – und darüber, wieder einfach mit Platz arbeiten zu können.

6 Gedanken zu „Elektro und Sanitär – Teil 1

  1. Mensch, das geht ja richtig voran bei euch! Freut mich!
    Wir waren auch super zufrieden mit der Truppe Elku und kleine Änderungen oder neue Wünsche waren kein Problem!
    Das Baustellen Chaos wurde bei uns aber jeden Abend beseitigt. Alles wurde zusammengeräumt und die Handwerker haben sogar den Besen geschwungen 😉

  2. Euer Blog ist richtig Klasse! Schaue sehr oft hier rein und nehme viele Tipps und Tricks mit. Zudem ist man auf das besser vorbereitet, was kommt. Unsere Hausrichtung ist nun für KW50 geplant und wir freuen uns tierisch darauf, wenn es dann soweit ist.

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