FertighausWelt, Hannover, Danhaus, Allkauf, Hanlo, FingerHaus

Einmal Häuser-Gucken bitte!

Ende Mai 2014 hatten wir zwei Wochen Urlaub. Den wollten wir nutzen, um unsere Ideen etwas zu konkretisieren. Deshalb sind wir in die FertighausWelt in Hannover gefahren, um uns dort die Anbieter und deren Möglichkeiten anzusehen.

Gleich zu Beginn landeten wir bei Gussek Haus. Der Berater dort freute sich über völlige Neulinge in der Thematik und hat uns erstmal über die Grundlagen zum Fertighaus aufgeklärt – wenigstens aus seiner Sicht.
Dabei erfuhren wir unter anderem, dass es auch bei Holzständerbauweise kein Problem ist, Lasten an Wände zu hängen. Ich hatte vorher die Vorstellung, keine Küchenschränke mehr an die Wand hängen zu können. (Ich gebe zu, vielleicht war das etwas irrational gedacht)…. Auch wurde uns erklärt, dass Brandgefahr in Fertighäusern immer wieder – fälschlicherweise – ein Thema sei, gerade bei Versicherungen, dass es aber erwiesen sei, dass diese eben nicht höher als in einem Massivhaus ist. Auch spannend.

So weit zum Erstkontakt.

Anschließend sind wir direkt in das Allkauf-Haus gestolpert. Dort wurden wir vom Berater in der unteren Etage zunächst einfach in Ruhe gelassen – wie übrigens angenehmer Weise in so gut wie allen Häusern. Im Prinzip war uns schon nach dem ersten Umschauen klar, dass wir keine Allkauf-Haus-Käufer werden. Bei einer Unterhaltung über die Fenster im Flur allerdings steckte auf einmal doch der Berater in unserer Unterhaltung. Und ehe wir uns versahen bekamen wir dort einen Grundriss „genau das Richtige für Sie“ angeboten. Ein Standardgrundriss, in dem er an einer Ecke eine Kleinigkeit ändern wollte. Naja, er konnte ja nicht wissen, dass das für uns nicht ganz so einfach war… schließlich hatte er nicht mal gefragt, was wir uns wünschen. Entsprechend hatte das Haus auch fast 30m² zu viel für unsere Ansprüche… macht ja nichts… Denn dafür hatte er ja noch eine ganz besonders tolle Idee für uns: Unser Haus muss nämlich unbedingt „Kingsize“ sein. Das meint letztenendes nichts anderes, als auf 2,75 erhöhte Decken. Noch so etwas, woran wir so gar kein Interesse haben… Man kann ja mal daneben liegen… gell?
Das Gespräch ging in ähnlichem Stil weiter. Innerhalb weniger Minuten sprach er mit uns über die Finanzierung unseres Hauses, und so lernten wir auch hier bereits etwas sehr wichtiges: Mit unserem ursprünglich für uns selbst geschätzten Betrag würden wir wohl – alles einberechnet – nicht hinkommen. Zack-Zack präsentierte er uns eine übliche Baunebenkostenaufstellung mit Schätzwerten, die sich im späteren Verlauf als ziemlich treffend und praktisch erwiesen und immernoch die anfängliche Grundlage für unsere erste Baukosten-Aufstellung bildet…. Das hatte er also drauf. Ein Geschäft konnte er an uns aber leider nicht machen.

Dann kamen einige Häuser, die uns insgesamt nicht so zusagten. Es war entweder nicht unser Stil, oder vom Konzept des Anbieters her nicht unseren Bedürfnissen entsprechend. An vielen Häusern standen Preise angeschlagen – bei Nachfragen war schnell klar, dass diese ohne die Ausstattung dahinter zu kennen nicht vergleichbar sind.

Bei Hanlo-Haus hatten wir dann ein weiteres Beratungsgespräch, in dem wir über das große Dreieck des Hausbaus aufgeklärt wurden:

Grundstück – Finanzierung – Haus.

Der Berater dort erklärte uns Neubadummies, wie man das am besten gemanagt bekommt, wenn man noch keinen der drei Bausteine hat. Hier wurde uns auch ein ungefährer zeitlicher Ablauf des Projekts Eigenheim vermittelt. Ebenfalls sehr hilfreich.
Der Herr, der mit sehr viel Humor und Freundlichkeit an die ganze Sache ran ging und vor allem meine Bedürfnisse aus meinen Augen zu lesen schien, versprach uns, sich in den nächsten 14 Tagen bei uns zu melden, damit wir mit ihm gemeinsam über ein näheres Konzept nachdenken könnten. Unbedingt wollte er mit Millimeterpapier bei uns vorbeikommen…. Ja… Wir hatten uns schon gefreut…
Leider bekamen wir diesen Anruf nicht. Erst viel später, als wir bereits den Werksvertrag bei Danhaus unterschrieben hatten, meldete sich ein anderer Mitarbeiter und bot uns ein Gespräch an… zu spät.

Von da aus liefen wir dann auf das Modell Glücksburg von Danhaus zu. Schon von außen war das für uns das, was wir uns unter einem Zuhause vorstellen. Und von innen ging es genau so weiter. Die vielen hellen Holzmaterialien und Naturtöne dort waren genau unser Geschmack, als alte Dänemarkurlauber fühlte sich das wohl gleich wie Entspannung an g. Die beiden Bäder des Hauses würden wir uns ebenfalls gleich genauso wieder einbauen (na gut, mit kleinen Abweichungen). Und diese weiße Treppe in „freischwebend“ fand ich irgendwie toll.
Nach dem ersten Besuch konnten wir das gar nicht so bennenen, was uns so gut gefallen hatte. Das war das eigentlich spannende daran. Es war wohlfühlen entstanden, ohne dass wir hätten sagen können wodurch.
Das war in der gesamten Ausstellung das einzige Haus, in dem wir am liebsten gleich geblieben wären. Schon mal ein wirklich dicker Pluspunkt für Danhaus. An diesem Tag kamen wir mit Herrn H. von Danhaus noch nicht wirklich ins Gespräch. Lediglich ein paar Prospekte nahmen wir mit.

In den anderen Häusern war zwar manches spannend anzusehen, und auch mal wirklich beeindruckend, aber nirgendwo holten wir uns mehr eine Beratung. Nach dem Danhaus war alles andere irgendwie schon nicht mehr so interessant.

Lediglich bei Fingerhaus habe ich uns noch eine Reihe Informationen mitgenommen, ein Beratungsgespräch hatten wir dort allerdings auch nicht mehr.

Es war auch viel für einen Tag…. Und ein bisschen Liebe auf den ersten Blick.

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