Gartenhütte

Rund um unser Grundstück herrscht totales Chaos, wir wissen noch nicht, ob wir uns die Pflasterarbeiten zeitnah leisten können, eine Terrasse gibt es nicht, die endgültige Geländehöhe ist zum Großteil noch unklar —- ABER wir haben schon eine Gartenhütte.

Das musste eigentlich auch sein, denn irgendwo müssen wir ja mit unseren Gartenmöbeln und Geräten zur Gartenarbeit hin. Bisher hatten wir ja auch schon ein Haus mit viel Garten gemietet, so dass wir bereits eine gute Grundausstattung besitzen. Spätestens seit unserem Richtfest sind wir nun auch mit Besen, Schaufel, Spaten und Schneeschippe versorgt.

Der Rasenmäher und die Heckenschere existieren schon einige Zeit, und seit dem berüchtigten Estrich-Sandberg auch eine Schubkarre.

Also, einiges, das seinen Platz nicht im Haus finden kann. Unser Carport wird aufgrund der Gegebenheiten am Grundstück keine integrierte Hütte bekommen können. Und wann es überhaupt ein Carport geben wird, das steht auch noch ganz schön in den Sternen.

Wir haben lange mit uns gehadert, welche Hütte es sein soll, und vor allem, ob wir im Baustress die Nerven haben, die Hütte aufzubauen. Anfang November.

Nun, das Thema hat sich auf für uns äußerst erfreuliche Weise erledigt. Die Eltern der Bauherrin sind nämlich echte Gartenliebhaber und konnten die Vorstellung gar nicht ertragen, dass die guten Gartensacheninklusive dem extra für den Bauherren gravierten Spaten ungeschützt stehen würden. Und so haben sie uns – auf die Entfernung von 200km organisiert – eine Gartenhütte samt Aufbau zukommen lassen.

Das wurde natürlich freudig begrüßt, der fachmännische Aufbau von Bauherrin und Eltern genau beobahtet.

Mittlerweile haben wir die Hütte imprägniert, damit über den Winter nichts ans Holz kommt. Jetzt ist nur noch ein farbiger Anstrich nötig – für den war aber bisher das Wetter leider nicht mehr gut genug.

Und das ist das gute Stück:

 

4 Gedanken zu „Gartenhütte

  1. Ah, das ist ja lieb von den Bauherrinneneltern! 🙂
    In welcher Farbe wollt ihr das gute Stück denn anstreichen?

    Und wie, ihr habt einen persönlich gravierten Spaten? Wie cool. 😀

    Wir haben bei uns das Glück, dass in der hinteren Ecke vom Grundstück bereits eine Gartenhütte steht (das Grundstück wurde bislang ja als Garten des Nachbarhauses genutzt). Und da der Verkäuferin beide Grundstücke gehören, hat sie uns die Gartenhütte kurzerhand gleich mit überlassen. Sehr praktisch. Und immerhin etwas, was auf dem Grundstück schon fertig ist! 😀

    Liebe Grüße

    • Das ist natürlich total praktisch, wenn es so eine Hütte schon gibt 🙂
      Die Farbe ist ein langwieriges Diskussionsthema. Ich wollte sogerne blau-grau, mit weiß abgesetzt. Aber wir trauen uns nicht, haben ein wenig Sorge, dass es zu bunt wird. Also haben wir jetzt eine Öl-Lasur in der Farbe teak gekauft. Ja… deutlich langweiliger 🙂

      Und der Spaten ist wirklich eine Freude :))

  2. Hallo,
    diese Entscheidung steht bei uns auch noch aus. Im Moment lagern wir sämtliche Gartenmöbel- und Geräte im Keller und der Garage. Aber das ist wirklich keine Dauerlösung. Wir hatten vorher einen Garten mit 1400m² und entsprechend viele Geräte und Möbel. Euer Gartenhaus gefällt mir wirklich gut, so etwas in der Art wird es bei uns auch werden.
    Viele Grüße
    Angelika

    • Nein, das ist gar keine Dauerlösung. Bei uns war das Problem aber, dass wir weder Keller noch Garage gebaut haben. Es wäre also nur Freiluft übergeblieben, und das wollten wir nicht, aus Rücksicht auf unseren Rasenmäher.
      Unser Haus ist übrigens von der Firma Karibu und hat schöne dicke Bretter, das war uns für Haltbarkeit und Stabilität wichtig.

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