Küchenplanung

Wir wollten die Zeit jetzt, in der noch eher wenig für uns zu tun ist, nutzen um uns schon einmal über die Küche klar zu werden.

Ich glaube einem Küchenverkäufer macht sein Job mit mir nicht so richtig Spaß, weil ich mich mal wieder so viel vorher informiert habe, dass ich eigentlich schon genau weiß, was ich will.

Der Berater im großen Möbelhaus hier um die Ecke fand das aber eher praktisch – es ging so schön schnell und er musste sich selbst keine Gedanken mehr über den Aufbau der Küche machen. Am Ende kam er für eine Schüller-Küche mit matten Lack-Fronten aber leider 4000€ über meinem Budget raus. Ein Verhandlungsspielraum von etwa 2000€ sei aber bestimmt noch drin.

Und beim nachsehen zuhause ist mir aufgegangen, dass ich die verbauten Elektrogeräte, wenn ich sie selbst anschaffe, auch nochmal etwa 2-3000€ günsiger bekomme, so dass auch da noch Handlungsspielraum sein sollte. Dabei habe ich mich gleich über die Geräte auch ausführlichst informiert 🙂

Letzten Samstag waren Andreas und ich dann gemeinsam in einem großen Küchenstudio in Hannover. Dort stieß uns die wirklich sehr sympathische Verkäuferin zwar zu ihrem eigenen Bedauern erstmal ein wenig vor den Kopf: Die Geschäftsführung erlaube ihr nicht mit uns zu planen, weil wir noch keine Baugenehmigung haben. Ok…. Dann hat sie uns aber doch fast 2 Stunden durch die Ausstellugn geführt, uns zu Fronten und Elektrogeräten wirklich ausführlich beraten. Auch hier ist der Tipp eine Schüllerküche mit Lackfronten in matt zu nehmen. Sie ist optimistisch, dass sie mit unserem Budget auch auskommen wird. Mal sehen.

Dann hatten wir noch Kontakt zu der von Danhaus vermittelten Firma Volt-Küchen. Diese hatte seit einem halben Jahr auf einen Planungstermin mit uns gewartet. Der Fachberater der Firma kommt nach Hause – eine Ausstellungsfläche gibt es nicht. Das hat schon mal den Nachteil, dass man sich alles nur im Katalog ansehen kann. Ohne unsere Forabinfos aus den Küchenstudios wären wir völlig aufgeschmissen gewesen. Vorteil sollten aber dann auch günstigere Preise sein.

Von wirklich Anfang an habe ich deutlichst kommuniziert, dass wir eine Küche von Alno oder Häcker – beides in deren Programm – wollen. Der Berater wollte uns aber unbedingt eine Nobilia-Küche verkaufen. (Habe ich derzeit und bin unzufrieden damit.) Bereits am Telefon erklärte er mir, dass doch kein Mensch mehr Alno kaufe. Naja, der Planungstermin hier von 2,5 Stunden verlief jedenfalls so, dass der Herr die meisten Entscheidungen schon getroffen hatte, bevor er uns gefragt hat. Wir mussten uns teilweise fast wehren, wenn wir etwas anderes wollten. Widerwillig hat er mit Alno geplant – Häcker, was ich genauso gut gefunden hätte, erstmal außenvor gelassen. Das Planen dauerte auch etwas länger, weil er sich offensichtlich mit dem Alnokatalog nicht so auskannte. Mit einem kleinen „Palim-Palim“ hat er das aber gut überspielt…. 😕 Nach mehreren Empfehlungen für Elektrogeräte, bei denen nach näherem Nachfragen dann am Ende doch wieder mein eigener Vorschlag überblieb, kam der Berater dann – „Palim-Palim“ – ganz schnell zu dem Ergebnis: Bei Alno liegt meine Traumküche volle 5500€ über dem Budget. Ein Rabatt sei bei Alno höchstens von etwa 250€ möglich. Bei Häcker sind es noch etwa 3500€ drüber. Nur bei Nobilia könne man das Budget einhalten. Welcher Teil von „Ich will kein Nobilia“ war so schwer zu verstehen?

Also, das war wohl nichts. Wir werden uns dann in ein paar Wochen mit Baugenehmigung noch einmal an das zweite Küchenstudio wenden, denn deren Service gefällt uns auch sehr gut. Und Schüller hat ähnliche Qualität wie Häcker und Alno.

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