Letzte Planänderungen

Ich hatte schon berichtet, dass wir einige Schwierigkeiten bei der Erstellung unserer Pläne hatten. Zunächst scheiterte es an der Kommunikation mit der npg (die die Pläne im Auftrag von Danhaus erstellen sollte), dann an einer uns unbekannten Baulast auf dem Grundstück. Am 12.März stand die Planung und wir konnten die unterschriebenen Pläne zurückschicken, so dass der Erstellung des Bauatrags nichts mehr entgegen steht – so dachten wir.

In unserer Urlaubswoche ab dem 16. März hörten wir von der nog nur, man erstelle die Pläne innerhalb der Woche. Unser Verkaufsberater hakte noch einmal nach, es hieß am 24.März, dass die Pläne in der Post seien. Zwei Tage später war das wieder hinfällig. Wir bekamen die Rückmeldung, unser Vermessungsbüro habe noch nicht die erforderlichen Pläne geliefert. Es folgte ein äußerst unerfreuliches Telefonat mit dem Vermesser, in dem ich diesen darauf hinweisen musste, dass ich ihm Geld für seine Leistung zahlen soll, und daher wohl auch berechtigt bin mal vorsichtig nachzufragen, warum er nicht liefert. Das Endergebnis: Erneut passte die aktuelle Planung so nicht auf das Grundstück.

Die Niedersächsische LBO will bei großen Dachüberständen (rot gestrickelte Linie), wie unser Häuschen sie traufseitig bekommt, besonders große Abstände zur Grundstücksgrenze (blaue Linie). Das war vorher mal wieder niemandem in dieser Deutlichkeit klar, so dass das Haus noch einmal verschoben werden musste. Gott sei Dank nur um einen knappen halben Meter in süd-westlicher Richtung. Dadurch bleibt uns für unser Doppel-Carport eine Breite von 6,18m über. Nicht unser Traum, aber wohl ausreichend.

Am nächsten Morgen hatte der Vermesser wohl besser geschlafen und konnte mir ganz freundlich mitteilen, er habe alles Erforderliche bereits an die npg gesendet.

Erneut kam hier das Versprechen, den Bauantrag in der nächsten Woche – die wegen Ostern nur vier Tage hat – rauszuschicken. Mal sehen…

2 Gedanken zu „Letzte Planänderungen

  1. Hach ja, Danhaus und die Dachüberstände. Das war bei uns auch ein Drama und mündete letztendlich in einer ziemlichen Umplanung des Hauses. Ich war ziemlich erschrocken, dass ich derjenige war der einen Blick in die LBO BaWü werfen musste um dann dem Architekten zu erklären, wie groß der Dachübertstand tatsächlich sein darf. Unserer schrumpfte dann von 1,60 Meter auf 55 cm. Ihr konntet ja zum Glück das Problem mit dem Verschieben lösen. Glück gehabt!

    • Hallo Simon,
      das ist ja auch spannend, dass das bei euch auch nicht sofort aufgefallen ist. Irgendwie meint man, das sei Architektenaufgabe. Naja, wir hatten Glück, und die Verschiebung war letzten Endes ja auch nicht soooo groß, auch, wenn es uns etwas ärgert. Ich hätte es sehr schade gefunden, die Dachüberstände aufgeben zu müssen. Nach der LBO hätte es die große Abstandsregel nur bei <50cm nicht gegeben. Das müsste für Danhaus doch häufiger mal ein Thema sein...

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