Richtfest

Zu unserem Baufortschritt in Woche zwei gehört eindeutig auch das Richtfest. Wir hatten uns mit den Zimmerleuten drauf geeinigt das am Mittwoch, 30.09. ab 18 Uhr zu machen – denn den Tag vorher wird gut gearbeitet. Das ist auch wichtig, weil den Jungs sonst diese Zeit hinterher fehlt, um unser Häuschen fertig zu stellen. Und weil wir ja schon auch feiern, weil die Truppe ihre Arbeit so toll macht, wollen wir nich unnötig aufhalten.

Wir haben also an Freunde, Kollegen und vor allem die neuen Nachbarn Zettel verteilt, um einzuladen. In einem nahen Getränkemarkt konnten wir Biertischgarnituren und Getränke ordern – samt Lieferung und Abholung. Sehr gemütlich für die Bauherren, und das auch noch zu einem echt humanen Aufpreis. Ohne Richtfest-Erfahrung haben wir das Essen möglichst einfach gehalten – zum einen wenig arbeitsintensiv, zum anderen aber auch passend für ein Fest auf der Baustelle. Ist ja keine Dinnerparty. Im Nachhinein kann ich vor allem Brezeln sehr empfehlen. Die gingen sozusagen weg wie warme Semmeln 😉 .

Den Richtkranz habe ich selbst gebunden – in Blumenläden benötigt man oft über eine Woche Vorlauf, die wir nicht hatten. Und deutlich teurer wäre es auch. So habe ich mir einen Unterkranz aus Stroh besorgt – 60cm gab es, was aber gut hätten mehr sein können – und diesen aus dem derzeitigen Garten mit ausreichend Grün bestückt. Dann noch buntes Crêpe-Band dran, Kordeln zum aufhängen und fertig.

In Erwartung von etwa 40 Gästen sind wir dann gegen 17 Uhr mit allen Utensilien zurück auf die Baustelle gefahren. Schon von Weitem konnten wir den Richtkranz auf dem Dach entdecken. Wir hatten ihn vormittags bereits dort gelassen, und die Zimmerleute haben ihn befestigt. Mitten auf dem Dach, sehr zur Freude der Bauherrin.

Die Bänke und Getränke waren auch schon da. Und nicht nur das – pünkltich für 18 Uhr haben unsere tollen Zimmerleute auf der Baustelle super Ordnung geschaffen, so dass für die Bänke ausreichend Platz war. Als letzte Amtshandlung wurden die Lücken unter den Bodentiefen Elementen mit Brettern verschlossen. Es wurde noch durchgefegt, und die Baustelle erstrahlte in neuem Glanz. Sogar einen Bock hatten sie tagsüber gebaut, den wir dann als Tisch fürs Essen benutzen konnten. Das war wirklich spitze!!!!

Der Richtspruch und ein Gläschen Hochprozentiges besiegelten das ganze – direkt oben am Dach. Und der Bauherr durfte aufgrund seiner Statur gleich drei Nägel in die Lattierung schlagen. Dabei wurde auch deutlich, warum es gut ist, dass die Jungs diese Arbeit normalerweise erledigen, und nicht wir selbst. 😎

Ein bisschen später kam auch Herr H. aus dem Musterhaus noch vorbei, damit auch von der Firma Danhaus jemand dabei war. Darüber haben wir uns auch echt gefreut.

Mit den verbretterten Bodenelementen wurde es übrigens durch die Gäste bereits angenehm temperiert, in unserem Rohnbau. Trotz eher kühler Außentemperaturen.

Fazit: Es war ein gelungener Abend, wir fanden wirklich toll, wie die Zimmerleute uns unterstützt haben – und überhaupt kann ich diese Gelegenheit nochmal nutzen um zu erwähnen, dass wir die Truppe der Firma Scheddin einfach spitze finden!!  Vielen Dank dafür!

Wir konnten so alle direkten Nachbarn und auch andere Anwohner der Straße kennenlernen, was gleich das Gefühl, dort bald zuhause zu sein, verstärkt hat.

Und zum Schluss noch ein paar Eindrücke vom anschließenden Aufräumen – während des Festes haben wir selbst keine Bilder gemacht:

 

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: