Straßensperrung

Unser Grundstück liegt am Ende einer Sackgasse. Auf dem Weg dort hin ist bereits verkehrsberuhigter Bereich, etwa 50 Meter unterhalbt ein kleiner Kreisel, an dem geparkt wird.

Bei der Grundstücksbesichtigung mit unserem Bauleiter etnschied dieser: Das ist zwar eng, wird aber gehen. Ideen, anstatt der kleinen Straße vor dem Grundstück die Ortsausgangsstraße hinter dem Grundstück zu sperren verwarf er, weil der Abstand, den der Kran hätte überbrücken müssen zu groß gewesen wäre. Uns war das so auch lieber.

Es wurden also genaue Positionen für den Kran, die anliefernden LKWs und das gelagerte Holz, vor allem die großen Binder abgesprochen.

Und dann sollten wir uns um die Straßensperrung kümmern, denn diese ist bauseits zu erbringen. Gleichzeitig bekamen wir den sehr deutlichen Hinweis: Wenn etwas schief geht, dann geht das auf unsere Kosten und das kann sehr schnell sehr viel sein, weStraßensperrung1nn Verzögerungen eintreten.

Nach einigen vergeblichen Versuchen, sich mit der Gemeinde selbst abzustimmen wurde uns das Risiko zu hoch. Da es eine Sackgasse ist war z.B. die Frage, wie die Rettungsfahrzeuge noch zu den direkt benachbarten Grundstücken kommen für die Gemeinde wichtig.

Wir entschieden uns, das ganze offiziell als Auftrag zu vergeben. Von der Gemeinde bekamen wir ein Unternehmen vor Ort genannt, das üblicherweise Beschilderungen macht und uns dann auch die Anträge für uns erledigte.

die Firma FAT-Service machte das ganz prima und absolut zuverlässig, beruhigte auch immer wieder die etwas nervöse Bauherrin, dass alles seinen normalen Gang läuft. Bereits am Samstag vor der Richtung wurden die Straße mit Schilder für das absolute Halteverbot (auf dem Bild grün) gepflastert, gültig für Dienstag und Mittwoch.

Der pinkfarbene Bereich musste mit einer Vollsperrung per Schranke versehen werden. Diese Schranke wurde am Dienstag morgen um 6 Uhr vorbeigebracht, so dass sie nach Einfahrt der Baustellenfahrzeuge geschlossen werden konnte. Und alles lief problemlos.

Also, liebe Fertighäusle-Bauer: Versucht nicht, das selbst zu machen. Wir haben beim ansässigen Unternehmen wirklich einen fairen Preis dafür bekommen – die Kranfirma von Danhaus hätte fast das vierfache verlangt. Berücksichtigt das ganze lieber schon vorher in der Finanzierung – bei uns ist das nicht passiert und vergrößert deshalb das Loch in der Baukasse.

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