Was tun außer warten? 

Mit der Baugenehmigung in der Tasche lebt es sich als Bauherr leichter. Muss man doch scheinbar nur noch auf den Richttermin warten. Diese Beschäftigung macht insgesamt nur wenig Freude, schließlich hat man keinen Einfluss darauf, wie lange die Wartezeit denn so sein mag. In unserem Fall reden wir von derzeit ca. 5 Monaten – hoffen wir, dass es dabei bleibt.

Damit das warten nicht gar so lang erscheint, hält Danhaus für seine Bauherren aber doch noch einiges an Arbeit bereit. Klar, zunächst wären da die auf den To-Do-Listen vermerkten Basics:

 

Das scheinen auf den ersten Blick alles Aufgaben zu sein, ist aber weit gefehlt. In weiteren Schreiben erfährt man, was denn bauseits noch so zu erbringen ist – alles ist laut Bauleistungsbeschreibung natürlich eigentlich längst klar – wir waren dennoch überrascht, wie viel tatsächlich unsere Aufgabe ist und wie viel hin und her telefonieren, schreiben, mailen das eigentlich bedeutet. Hier eine kleine Aufgabenaufstellung:

  • Beantragung der Hausanschlüsse (Bei uns Wasser, Strom, Telekom)
  • Beantragung von Baustrom und Bauwasser – was sich bei uns kompliziert gestaltet.
  • Beauftragung eines Tiefbauers, der sich dann mit Vermesser und Fundamentbauer absprechen und losarbeiten muss
  • Baustellenbesichtigung“ mit dem Bauleiter zur weiteren Planung
  • Organisation der meist notwendigen Straßensperrung und/oder Parkverbote für den Richttermin
  • Aussuchen der endgültigen Boden- und Wandbeläge so wie ggf. entsprechender Handwerker
  • Kommunikation mit den durch Danhaus beteiligten Firmen bzgl. der genauen Auführung von Heizung, Elektroarbeiten und Sanitärinstallationen
  • Abklärung des geplanten Kamins und seines Reinigungszugangs mit dem örtlich zuständigen Schornsteinfeger

Und fast schon unter ferner liefen:

  • Ausfüllen der Unterlagen der BG Bau
  • Erbringen der Fachbauleiterbescheinigung für externe Gewerke
  • Ausfüllen und Aufhängen des Baustellenschildes der Gemeinde
  • Information der Gemeinde über Bauleiter, Baubeginn usw.

Selbstredend ist keiner dieser Punkte (weder der oberen noch der unteren) mit einer einfachen Mail oder einem kleinen Telefonat erledigt. Beantragen, Nachhaken, offene Fragen klären, Rückschläge erleiden, Alternativlösungen suchen, Unterlagen nachreichen, wieder nachhaken und irgendwann mal dann auch abhaken. So läuft es. Und im besten Fall haben wir bis zum Richttermin alles geschafft. Ein paar Wochen sind ja noch Zeit.

Und was noch??? Na, warten natürlich!!

Und hoffen, dass der Richttermin sich nicht mehr verschiebt. Sonst geht uns am Ende die Arbeit aus  😎

4 Gedanken zu „Was tun außer warten? 

    • Das wäre wirklich ein ganz schöner Irrglaube! Trotzdem hätte ich vorher nie gedacht, dass es so viel ist, was erledigt werden muss!
      Ihr habt diese Phase ja schon weit hinter euch und jetzt schönere Aufgaben 🙂

      LG
      Kathrin

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