Wir haben Grundstück

Und das schon seit etwa 10 Tagen. Am 5. März hat der bisherige Eigentümer den Kaufvertrag bei sich nachgenehmigt. Er konnte ja zur Unterzeichnung nicht direkt dabei sein, so musste der unterschriebene Vertrag zu ihm geschickt und per Urkunde nachgenehmigt werden.

Das ist gelaufen, damit ist der Vertrag rechtswirksam.

Die Auflassungsvormerkung wurde bereits eingetragen, und die Grundschuld ist auch schon bestellt.

Das ganze kostet natürlich wirder Geld, ärgerlicher Weise mehr als eingeplant. Ich habe nicht einmal eine Ahnung, wie wir hier mit falschen Summen planen konnten, denn diese Gebühren sind ja wirklich ziemlich berechenbar. So wird es uns aber wohl noch häufiger mal gehen.

Die ersten Rechnungen, wie z.B. für Maklerin und Notar, sind auch bereits bezahlt – da schrumpft das Eigenkapital dahin.

2 Gedanken zu „Wir haben Grundstück

  1. Normalerweise hätte zumindest die finanzierende Bank euch da eine realistische Zahl nennen können müssen.
    Das ist ja Teil eures Finanzierungskonzepts.
    Die müssten das demnach prüfen.

    Es sei denn sie wollten es nicht sehen, weil ihr eine knappe Finanzierung hattet.

    Es gibt ja aber auch noch das Unwort Nachfinanzierung 😉

    • Ja, es ist komplizierter. Wir haben zwei Listen über Baunebenkosten.
      Ursprünglich gab es eine tatsächlich geschätzte Aufstellung der Kosten, relativ detailiert, wovür was anfallen wird. In dieser war der Betrag für das Grundbuch viel zu niedrig.
      Für die Finanzierung wurde diese Liste ziemlich überarbeitet, viele Posten wurden zusammengefasst und mit gut Puffer gerechnet. In dieser Aufstellung ist auch der Betrag für das Grundbuch höher (wenn auch noch immer nicht ganz hoch genug).
      Also: Für die Bank war das wohl so in Ordnung.
      Und durch den eingeplanten Puffer ist es auch in Ordnung. Aber jeder Puffer ist mal zu Ende, und ich ärgere mich, dass so planbare Dinge wie Grundbuchgebühren betroffen sind. Aber gut, das nennt man dann wohl Lehrgeld.

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