Die Planung steht!


Der Frust nach der zweiten Entwurfsplanung währte Gott sei Dank nicht lange. Die Zeichnerin hat alles, aber wirklich alles, was wir mit Herrn H. besprochen hatten in einem 3. Entwurf sofort am nächsten Tag umgesetzt und per Mail an uns verschickt. Zwei Tage später hatten wir also per Mail eine neue Zeichnung – und waren bis auf Kleinigkeiten voll zufrieden damit. Das hätten wir wirklich nicht gedacht. Sogar der Kamin kann auf einmal an der gewünschten Wand stehen.

Damit war klar: Die Kleinigkeiten sollten noch geändert werden, dann hätten wir bzgl. der reinen Hausplanung alles fertig. Die größte Kleinigkeit war dabei unser Entschluss, eines der beiden bodentiefen Fenster der Südseite noch in die Westseite zu verlegen. Dadurch werden wir den Blick eher in unserem Garten als auf der Garage der Nachbarn haben. Das geht zwar zu Lasten der Sonne aus dem Süden, wird uns aber gleichzeitig ermöglichen, den Fernseher schön zu stellen. Auch der Kamin steht dann nicht mehr zwischen zwei Fenstern, sondern am Rande der Wohnzimmerwand.

Was dann noch fehlte waren die Daten des Vermessers und damit die Platzierung des Hauses auf dem Grundstück. Der Vermesser hat seinen Job am 4. März erledigt, die Daten weitergeleitet und fünf Tage später haben von der Zeichnerin entsprechend der Absprachen einen Übersichtsplan bekommen, wie das Haus aufs Grudnstück soll.

Dabei stellte sich heraus, dass auf unserem Grundstück entgegen den Angaben im Baulastverzeichnis doch eine Baulast zu beachten ist, weil die Garage des Nachbarn zu hoch ist, gemessen an der zur Grenze eingehaltenen Abstandsfläche. Damit konnten wir Haus und Carport nicht mehr wie ursprünglich geplant platzieren. Also haben wir uns noch einmal hingesetzt und ein bisschen selbst geplant, geschoben, gemalt…

Und uns letztendlich dafür entschieden, den Carport in den Süden zu nehmen. Das Fenster, das da gestört hätte, haben wir ja bereits verschoben. Damit fällt die Tür vom Carport in den HWR weg. Erstmal fanden wir das schade. Als wir aber dann im vierten Entwurf entdecken konnten, wie viel mehr an Stellfläche dadurch im HWR entsteht, und dass dieser nun unseren ersten Wünschen entsprechend doch von der Küche aus zugänglich ist, waren wir wirklich wieder versöhnt – und finden einen Vorteil nach dem anderen, an der neuen Lösung.

Alles fühlt sich jetzt richtig stimmig an.

Also haben wir die Pläne unterschrieben und an die Planungsgesellschaft zurück geschickt. Jetzt müssen wir nur noch auf das Päckchen mit den Bauantragsunterlagen warten.

 


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